CES-Trends 2018 Bosch: Ohne Smart-City-Technologien werden Städte kollabieren
Mit der fortschreitenden Urbanisierung steigen auch die Herausforderungen an das städtische Leben. Für Bosch sind diese Probleme nur mittels Smart-City-Technologien zu lösen, die sie und andere Aussteller auf der diesjährigen CES präsentieren. Daneben zählen aber auch das Smart-Home, die Mobilität sowie AR und VR zu den Trends der Messe.
Laut Bosch droht Städten auf längere Sicht der Kollaps, wenn sie sich auf die steigenden Bewohnerzahlen nicht mittels entsprechender Technologie vorbereiten. „Ohne Intelligenz wird keine Stadt auf Dauer überleben – ihr droht der Kollaps“, sagte Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung am Dienstag auf der CES in Las Vegas(Consumer Electronics Show). Mit Hilfe von Smart-City-Technologien sollen Städte neu gedacht und dadurch „smart und lebenswert“ werden. Bis 2050 sollen rund zwei Drittel der Menschen in urbanen Zentren leben – 2014 war es noch die Hälfte. Nach einer von Bosch in Auftrag gegebenen Studie wächst der Markt mit den Smart-City-Technologien jährlich um 19 Prozent und wird 2020 ein Volumen von 800 Milliarden Dollar (680 Milliarden Euro) erreichen.
Dementsprechend stellt Bosch dieses Jahr das Thema „Smart Cities“ in den Mittelpunkt seiner CES-Präsenz und zeigt seine Ideen für die mit Sensoren ausgestattete Stadt der Zukunft. Die sollen unter anderem dabei helfen, die Luftqualität oder die Parkplatzsuche zu verbessern, ein effizienteres Frühwarnsystem bei Überschwemmungen zu ermöglichen, oder die Stromversorgung größerer Gebäudekomplexe zu optimieren.
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