Physical AI Wo hierzulande Roboter Roboter bauen
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Agile Robots will Robotern mehr Flexibilität für die Fabrik erlauben. Bei einem Besuch in der Münchner Zentrale, der Robot Academy und der Fertigung in Fürstenfeldbruck zeigt sich: Der Engpass liegt nicht nur bei den KI-Modellen, sondern vor allem bei Trainingsdaten. Außerdem haben Saltos schlagen und Tanzen mehr als nur einen Showeffekt.
Im Showroom der Münchner Zentrale steht mit Agile One zunächst der klassische Humanoid: zwei Beine, zwei Arme, menschenähnliche Proportionen. Später, im Lab, zeigt Agile Robots eine zweite Variante, die noch nicht offiziell angekündigt ist. Der Agile Mobile Humanoid kombiniert einen humanoiden Oberkörper mit einer mobilen Plattform. Das System erreicht laut Führung etwa zwei Meter Höhe, hat eine Armspannweite von 1,8 Metern und kann je Arm bis zu sechs Kilogramm tragen. Für die mobile Basis nennt Agile rund acht Stunden Batterielaufzeit und bis zu 1,2 Meter pro Sekunde Fahrgeschwindigkeit in freier Umgebung.
Dass der neue Roboter auf Rollen steht, ist kein Zufall. Auf die Frage, warum in vielen Präsentationen weiterhin zweibeinige Humanoide dominieren, obwohl Fabrikhallen meist ebene Böden haben, antwortet CEO Zhaopeng Chen pragmatisch: „Am Ende geht es um Manipulation und Mobilität. Mobilität kann auf Rädern oder auf Beinen stattfinden.“ Räder seien auf dem Shopfloor häufig die naheliegendere Lösung. Beine hätten dort Vorteile, wo Treppen, enge Räume oder eine für Menschen gebaute Infrastruktur ins Spiel kommen.
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