Vertrauensvoll vernetzen Neuer Chip „Made in Germany“ verringert Angst vor Hackern

Quelle: Fraunhofer AISEC 2 min Lesedauer

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Mit dem „RISC-V Secure Element“ stellen drei Fraunhofer-Institute einen, wie es heißt, Vertrauensanker für vernetzte Geräte vor ...

Das ist das System aus Deutschland, das Europa in Sachen Cybersicherheit bei vernetzen Geräter aller Art Souveränität und Transparenz geben soll: Das Fraunhofer-„RISC-V Secure Element“. Hier mehr dazu ...(Bild:  Fraunhofer IIS / J. Ernst)
Das ist das System aus Deutschland, das Europa in Sachen Cybersicherheit bei vernetzen Geräter aller Art Souveränität und Transparenz geben soll: Das Fraunhofer-„RISC-V Secure Element“. Hier mehr dazu ...
(Bild: Fraunhofer IIS / J. Ernst)

Mit dem „RISC-V Secure Element“ haben das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT), nun einen Sicherheitschip entwickelt, der vollständig in Deutschland designt und gefertigt wurde. Das Design basiert auf transparenter „Open Source“-Hardware. Er integriert Post-Quanten-Kryptografie und ist als eigenständiger Chip oder „System on“-Komponente einsetzbar, wie die Forscher sagen. Mit ihm soll demnach eine vertrauenswürdige und anpassbare Möglichkeit geschaffen werden, im Falle von vernetzten Geräten mit Ansprechpartnern in der EU, die Anforderungen des europäischen Cyber Resilience Acts (CRA) besser erfüllen zu können. Opentitan, ein offenes Hardwaredesign sei dafür der Ausgangspunkt, heißt es.

Technologische Souveränität und Transparenz aus Deutschland

Aufbauend auf dieser, wie nochmals betont wird, vertrauenswürdigen Basis haben die beteiligten Fraunhofer-Institute folglich einen Chip entwickelt, der in der „Globalfoundries 22 nm FDSOI“-Technologie in Dresden gefertigt wurde. Die Entwicklung und Fertigung in Deutschland schafft nicht zuletzt technologische Souveränität und Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, wie es weiter heißt. Und Transparenz sei beim Thema Sicherheit bekanntlich besonders wichtig. „Unser Ziel war es deshalb, aus öffentlich verfügbarer Hardware einen Chip zu bauen, der in Deutschland designt und gefertigt wird, um so die erforderliche Transparenz zu erreichen“, kommentiert Andreas Seelos-Zankl, Projektleiter am AISEC.

Chip bietet anpassbare Sicherheit für viele Geräteklassen

Ein weiterer Vorteil ist die Anpassbarkeit, denn durch die enge Kooperation mit dem Chiphersteller Globalfoundries können verschiedene Varianten mit speziellen Beschleunigern, Schnittstellen oder zusätzlichen Sicherheitsfunktionen – auch in kleineren und mittleren Stückzahlen – entstehen, oder als kundenspezifischer Vertrauensanker, eben in einem größeren „System on“-Chip integriert werden. Darin bestehe ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal des Fraunhofer-„RISC-V Secure Elements“. Für große Chiphersteller sei es demnach außerdem nicht wirtschaftlich, Chipvarianten in kleinen Stückzahlen zu fertigen. „Wir können die nötigen Anpassungen machen und Unternehmen so auch kleinere Stückzahlen liefern“, merkt Seelos-Zankl dazu an.

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