IT-/OT-Security Wieso vernetzte Industrieumgebungen neue Sicherheitskonzepte brauchen
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Die Verwaltung der IT-Systeme und die Administration der Anlagentechnik sind in vielen Industrieunternehmen noch immer strikt getrennt. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und den damit einhergehenden Sicherheitsrisiken muss sich das dringend ändern.
Die Corona-Pandemie verändert nachhaltig die Einstellung zur Digitalisierung: Aufgrund der erschwerten Rahmenbedingungen strukturieren viele Unternehmen nicht nur ihre Arbeitsformen und Geschäftsmodelle um, sondern modernisieren auch im Eiltempo ihre Produktionsinfrastrukturen. Einer Studie des Branchenverbands Bitkom zufolge sind 63 Prozent der befragten Industrieunternehmen der Meinung, dass digitale Technologien bei der Bewältigung der Krise helfen. Insgesamt 62 Prozent der Umfrageteilnehmer haben daher schon 2021 auf Industrie-4.0-Anwendungen gesetzt.
Eine große Rolle spielt dabei die intelligente Vernetzung von Industrieumgebungen. So sind immer mehr Maschinen, Pumpen, Ventile und andere Industriekomponenten mit Sensoren ausgestattet, die Fachkräften wichtige Betriebsdaten für die Optimierung der Prozesse liefern. Diese zunehmende Vernetzung in Fertigungshallen, Kraftwerken und Versorgungsanlagen erhöht aber nicht nur die Wertschöpfung und Automatisierung, sondern bringt auch vermehrt Risiken für die Betriebskontinuität mit sich. Denn während Cyberattacken in der Vergangenheit meist nur die IT-Infrastrukturen betrafen, führen Angriffe inzwischen auch immer häufiger zu massiven Einschränkungen der operativen Technologien (kurz: OT). Die Folge: Stillstand in der Produktion und Schäden in Millionenhöhe.
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