Cyberresilience
Sichere IT/OT-Integration in gewachsenen Produktionsumgebungen

Von Peter Höhn, Chief Commercial Officer, Plusserver 4 min Lesedauer

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Bestandsanlagen und historisch gewachsene OT-Netzwerke in der Industrie geraten durch Digitalisierung und NIS2 unter Druck. Mit Segmentierung, Protokollfiltern und weiteren Maßnahmen lassen sie sich absichern.

(Bild: ©  KI-generiert)
(Bild: © KI-generiert)

Industrielle Anlagen sind für lange Laufzeiten ausgelegt, so dass viele aktuelle Maschinen aus einer Zeit stammen, in der es keine Anbindung an externe Netze gab und die Operational Technology (OT) ein getrennter, sicherer Bereich war. Doch heute rücken diese Anlagen in den Fokus der Digitalisierung, da die Unternehmen zum Beispiel Produktionsdaten auswerten oder Fernwartung einführen wollen.

Parallel dazu steigen die regulatorischen Anforderungen. Die NIS2-Richtlinie fordert von Unternehmen, ihre kritischen Systeme nachweisbar abzusichern. Plötzlich erfordern Altanlagen strukturierte Risikoanalysen und technische Schutzmaßnahmen. Moderne Systeme lassen sich leicht in aktuelle Sicherheitskonzepte integrieren, doch die Neuanschaffung ist häufig keine Option. Die zentrale Frage lautet daher: Wie lassen sich gewachsene Produktionsumgebungen sicher an die IT anbinden, ohne neue Angriffsflächen zu schaffen oder die Verfügbarkeit zu gefährden?