Mobilfunk
Falsches Sicherheitsgefühl bei 5G-Campusnetzen

Ein Gastbeitrag von Ronen Shpirer 6 min Lesedauer

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Immer mehr Unternehmen setzen auf eigene 5G-Campusnetze – doch ohne klares Sicherheitskonzept können sie schnell zum Risiko werden.

Unternehmen brauchen klare Sicherheitskonzepte, wenn sie auf eigene 5G-Campusnetze setzen.(Bild: ©  ImageFlow - stock.adobe.com)
Unternehmen brauchen klare Sicherheitskonzepte, wenn sie auf eigene 5G-Campusnetze setzen.
(Bild: © ImageFlow - stock.adobe.com)

Private 5G-Campusnetze bieten neue Chancen für die Industrie – sind aber kein Sicherheitsgarant. Viele Unternehmen unterschätzen das Risiko, da sie die Netze als geschlossene Systeme ansehen. Dabei stellt jede Verbindung ein potenzielles Einfallstor dar.

Der Mobilfunkstandard 5G wurde unter Berücksichtigung sowohl der Anforderungen von Privatanwendern als auch der Industrie entwickelt. Kein Wunder also, dass das produzierende Gewerbe früh das Potenzial erkannte, eigene 5G-Netze aufzubauen. Diese sogenannten Campusnetze ermöglichen innerhalb eines lokal begrenzten Raums die Vorteile eines schnellen, kabellosen Datenaustauschs – etwa für vernetzte Maschinen, mobile Roboter oder smarte Sensoren. Die Stärke privater 5G-Netze liegt dabei weniger in der Geschwindigkeit – diese kann auch WLAN bieten –, sondern vielmehr in der Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Mobilität und der hohen Servicequalität.