Waste-to-Energy-Anlagen Wenn aus Abfall Daten werden
Seit über 100 Jahren baut die Martin GmbH thermische Abfallanlagen zur Energiegewinnung. Heute fließen dort auch hochmoderne Datenströme. Mit der Stackable Data Platform nutzt das Unternehmen IoT-Wissen für saubere Emissionen.
1925 hatte der Ingenieur Josef Martin einen genialen Einfall: Zwanzig Jahre war er in der Müllverbrennungsbranche und wusste genau, dass sich Brennstoffe leichter entzünden, wenn Glut genutzt wird, die ohnehin schon vorhanden ist. Mit der Technologie der damaligen Zeit war das aber schwierig – die sogenannten Vorschubroste führten den Abfall zusammen mit der Glut bei jeder Bewegung in Richtung Ausgang, die Beschäftigten mussten sie in gefährlicher und schweißtreibender Arbeit per Hand zurückbefördern.
Seine Idee: Statt den Abfall mühsam manuell zu bewegen, entwickelte er einen mechanisch bewegten, geneigten Rückschubrost. Dabei wird der Abfall durch bewegte Rostelemente transportiert und durchmischt, deren Schürbewegung entgegen der Müllflussrichtung erfolgt, während die Schwerkraft den Weitertransport unterstützt. Diese Erfindung war der Startschuss für sein eigenes Unternehmen, das heute als Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik bekannt ist.
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