Luft- und Raumfahrt Protolabs tritt Space Foundation bei

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

Als Mitglied der Space Foundation bringt Protolabs seine Erfahrung in der Luft- und Raumfahrtfertigung ein. Das Unternehmen unterstützt damit die gemeinnützige Organisation sowie Projekte in Raumfahrt und Bildung.

Protolabs ermöglicht KI-basiertes NASA-Design innerhalb von 36 Stunden.(Bild:  Protolabs)
Protolabs ermöglicht KI-basiertes NASA-Design innerhalb von 36 Stunden.
(Bild: Protolabs)

Protolabs, der weltweit führende Anbieter von digitalen Fertigungsdienstleistungen, gab bekannt, der Space Foundation beigetreten zu sein.

Die weltweit tätige gemeinnützige Organisation verknüpft einerseits den Auftrag Bildung rund um Weltraumthemen voranzutreiben, und dient andererseits als wichtiges Netzwerk, um staatliche und kommerzielle Akteure im Bereich der Luft- und Raumfahrt zusammenzubringen, sowie den Austausch zwischen ihnen zu verbessern.

Protolabs ist als Zulieferer für Luft- und Raumfahrtunternehmen jeder Größe hervorragend geeignet, um der Space Foundation zusätzlichen Aufwind zu geben. Dank seiner langjährigen Expertise in der schnellen Fertigung von Produkten mit hoher Variantenvielfalt auch bei kleinen Stückzahlen, trägt das Unternehmen maßgeblich dazu bei, Innovationen in der Branche voranzutreiben.

Branchentreff am 3. Dezember 2026

Für die Taktgeber hinter dem Aerospace-Boom

Anwendertreff Zerspanung

Im Rahmen der Veranstaltung werden praxisnahe Fallstudien vorgestellt, in denen Unternehmen und Experten innovative Ansätze diskutieren. Den Teilnehmenden wird es ermöglicht, praxisrelevante Fertigungsstrategien zu reflektieren und in den Dialog mit Experten und Anwendern zu treten – mit dem Ziel, die eigenen Produktionsprozesse kontinuierlich zu verbessern und an den aktuellen Stand der Branche anzupassen.

So ist etwa die europäische CNC-Niederlassung von Protolabs in Telford nach AS9100 zertifiziert – eine Qualifikation, die sicherstellt, dass Produktentwickler und Ingenieure hochwertige, den Branchenstandards der Luft- und Raumfahrt entsprechende Teile erhalten. Zudem hat jeder Kunde aus den genannten Branchen Zugang zu dediziertem technischem Support, Kundendienstteams und Fertigungskompetenzen, die das Unternehmen anbietet. Als globaler Hersteller ermöglichen AS9100-zertifizierte Bearbeitungsanlagen sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten Luft- und Raumfahrtunternehmen das Nearshoring der jeweiligen Lieferketten, wodurch Versorgungsengpässe bei Komponenten reduziert werden.

Die Space Foundation ist eine führende Organisation für eine der wichtigsten Branchen, die wir bei Protolabs betreuen. Genau aus diesem Grund freue ich mich auch darauf mit den anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten. Gemeinsam können wir dafür Sorge tragen, dass wir weiterhin an der Spitze der Entwicklung bleiben und Innovationen in der Luft- und Raumfahrt vorantreiben.

Suresh Krishna, CEO und Präsident von Protolabs

Protolabs versorgt seine Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowohl über eigene Anlagen als auch über ein Netzwerk geprüfter Fertigungspartner weltweit. Das hybride Geschäftsmodell nutzt die Geschwindigkeit und die Automatisierung der eigenen Werke sowie die erweiterten Kapazitäten und Kosteneffizienz der Fertigungspartner, um einen in der Fertigungsindustrie einzigartigen Service zu schaffen.

Unser Hybridmodell ermöglicht es Luft- und Raumfahrtingenieuren sowie Einkäufern, Risiken zu reduzieren, Produkte schneller auf den Markt zu bringen und ihre Lieferketten durch Rapid Prototyping und On-Demand-Produktion zu optimieren.

Chris Gottlieb, Senior Product Director bei Protolabs

„Darüber hinaus wird unsere Zusammenarbeit mit der Space Foundation zusätzlich dazu beitragen, uns mit Blick auf unsere Roadmap noch klarer aufzustellen und gemeinsam die Bedürfnisse der Branche noch besser zu erfüllen“, erklärt Chris Gottlieb, Senior Product Director bei Protolabs.

Dank der Kapazitäten und Möglichkeiten des 3D-Druckzentrums von Protolabs in Putzbrunn nahe München ist das Unternehmen auch im Bereich der additiven Fertigung bestmöglich aufgestellt, um die Luft- und Raumfahrtindustrie zu unterstützen. So erweitern die jüngsten Investitionen in die Multi-Jet-Fusion-Technologie (MJF), darunter der HP 5620 Pro mit Prozessentwicklung, die Möglichkeiten für leichte Luft- und Raumfahrtkomponenten. Durch eine bessere Kontrolle über die Druckparameter können Unternehmen feinere Strukturen herstellen, die in der Folge hochleistungsfähige, leichte Komponenten ermöglichen.

Um die Zusammenarbeit zwischen Engineering- und Beschaffungsteams zu verbessern, hat Protolabs zudem seine E-Commerce-Plattform mit der Einführung von ProDesk by Protolabs überarbeitet. Das neue Online-Werkzeug beschleunigt die Zeitpläne in der Luft- und Raumfahrt für Produktentwicklungs- und Beschaffungsteams durch KI-gestützte Angebotserstellung und DFM-Analysen (Design for Manufacturability) in Echtzeit, ermöglicht nahtlose Peer-to-Peer-Zusammenarbeit und beinhaltet eine Reihe von Werkzeugen, die Prototyping- und Produktionsprojekte unterstützen.

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