Quantencomputing
Wie Quantencomputing die Luft- und Raumfahrtindustrie verändert

Von Simon Fried * 4 min Lesedauer

Steigende private Flugreisen und priorisierte Verteidigungsprogramme erhöhen den Druck auf Hersteller, Airlines, Flughäfen und Raumfahrtunternehmen, schneller zu entwickeln, effizienter zu planen und Ressourcen besser zu nutzen.

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Die Luft- und Raumfahrtbranche muss schneller entwickeln, effizienter planen und Ressourcen besser nutzen. Hierbei kann Quantencomputing helfen.(Bild:  Romolo Tavani | Adobe Stock)
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Die Luft- und Raumfahrtbranche muss schneller entwickeln, effizienter planen und Ressourcen besser nutzen. Hierbei kann Quantencomputing helfen.
(Bild: Romolo Tavani | Adobe Stock)

Klassische Rechenverfahren stoßen in der Luft- und Raumfahrt immer häufiger an Grenzen. Denn die Systeme werden komplexer und die Zahl der Variablen steigt, wodurch viele Fragestellungen heutzutage einen enormen Rechenaufwand erfordern. Quantencomputing setzt genau an dieser Stelle an und erweitert den Werkzeugkasten der Branche. Es verspricht Fortschritte bei Simulation, Optimierung, Signalerkennung sowie Materialforschung. Zahlreiche Unternehmen testen bereits erste Anwendungen (Bild 1).

Wie in so vielen Branchen wird Quantencomputing also auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie Fahrt aufnehmen. In drei Bereichen lassen sich die Potenziale bereits besonders klar erkennen. Die Entwicklung neuer Flugzeuge ist langwierig und teuer. Windkanalversuche und numerische Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics, CFD) binden über Jahre Forschungskapazitäten und Budgets. Quantencomputing kann diese Prozesse beschleunigen, indem es besonders präzise digitale Simulationen ermöglicht und die Zahl physischer Tests verringert.