Geschäfte mit Sensordaten Wie IOTA und Co. Daten monetarisieren
Big Data gehört zum Basisvokabular von Innovationsexperten. Dennoch gibt es im Kontext von Industrie 4.0 bislang wenige Beispiele aus der Praxis, in denen Daten erfolgreich monetarisiert werden. Plattformen wie IOTA und Streamr zeigen, wohin die Reise gehen kann.
Sensordaten ermöglichen es, die Funktionalität von Maschinen und Maschinenteilen noch schneller und effizienter zu gewährleisten. Einmal erhoben, werden die Sensordaten gespeichert – in der Regel dann aber nicht zielgerichtet weiter genutzt. Der Gedanke, sie extern zugänglich zu machen, löst in Unternehmen oft Bedenken aus. Wer Daten teilt, lässt sich – vermeintlich – in die Karten schauen. Aber: Daten Dritten direkt oder indirekt zugänglich zu machen, birgt auch das Potenzial eines eigenen Geschäftsmodells in sich – und öffnet das Spielfeld für Ideen außerhalb tradierter Strukturen.
Daten verkaufen – aber wie?
Über Datenmarktplätze wird es möglich, dass sich ganz neue digitale Ökosysteme bilden, die durch eine exklusive Nutzung des originären Dateninhabers nicht entstehen könnten. Ganze Geschäftsmodelle junger Digitalunternehmen bauen auf der Analyse externer Daten auf. Es können sogar ganz unterschiedliche Datensätze miteinander verknüpft und ausgewertet werden. Solange die Daten, wie im Falle von Sensordaten, nicht personenbezogen bzw. anonymisiert worden sind, ist der Bereitstellung für Dritte kaum Grenzen gesetzt. Die große Herausforderung besteht in der Modellierung und technischen Umsetzung passender Marktplatzstrukturen.
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