Softwaremonetarisierung
Digitale Geschäftsmodelle in Air-Gapped-Umgebungen

Ein Gastbeitrag von Nicole Segerer, SVP und General Manager, Revenera 5 min Lesedauer

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Viele Produktionsanlagen arbeiten in isolierten Netzwerken ohne Internetzugang. In diesen sogenannten Air-Gapped-Umgebungen fehlt der direkte Draht zur Cloud. Trotzdem müssen Anbieter ihre Software beim Kunden zuverlässig betreiben, aktuell halten – und gezielt monetarisieren. Wie gelingt das effizient, sicher und skalierbar?

Ein lokaler Lizenzserver bietet die Möglichkeit, auch in offline-Umgebungen Softwarelizenzen sauber zu verwalten.(Bild:  Revenera)
Ein lokaler Lizenzserver bietet die Möglichkeit, auch in offline-Umgebungen Softwarelizenzen sauber zu verwalten.
(Bild: Revenera)

Lange Zeit galt Software als Zugabe zur Hardware. Niemand dachte viel über ihre Monetarisierung nach. Heute sieht das anders aus: Technologieanbieter wollen Erlöse maximieren und zugleich die Beziehung zum Kunden stärken. Wer echten Mehrwert bieten will, muss seine Software kontinuierlich verbessern, Sicherheitslücken schließen, Updates und Datenflüsse effizient gestalten und Kunden aktiv über Änderungen oder Verlängerungen informieren.

Der Wandel vom reinen Hardwareanbieter zum kombinierten Software- und Hardwaregeschäft funktioniert jedoch nicht auf Knopfdruck. Wie der Revenera Monetization Monitor 2025 Outlook zeigt, wissen 44 % der befragten Produktverantwortlichen nicht, welche Funktionen ihrer Software tatsächlich am wertvollsten sind. Auf Kundenseite wiederum wünschen sich 39 % der Anwender fundierte Auswertungen zu ihrer Nutzung. Weitere 36 % haben zwar Zugriff auf Nutzungsdaten, wollen ihre Einblicke vertiefen und zusätzliche Services nutzen.