Wer kontrolliert den Service Desk?
Warum Unternehmen ihre ITSM-Strategie neu bewerten sollten

Ein Gastbeitrag von Torsten Thau, Mitgründer und Product Owner, KIX Service Software 5 min Lesedauer

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Die Diskussionen über digitale Souveränität werden häufig über Cloud-Infrastrukturen, Rechenzentren oder künstliche Intelligenz geführt. Ein Bereich bleibt dabei oft außen vor: das IT-Service-Management.

ichtige Unternehmens-Assets sind bedroht - nicht nur durch Cyberangriffe, sondern auch durch politische Entscheidungen anderer Länder. (Bild:  KI-generiert)
ichtige Unternehmens-Assets sind bedroht - nicht nur durch Cyberangriffe, sondern auch durch politische Entscheidungen anderer Länder.
(Bild: KI-generiert)

Kaum eine andere Software bildet so viele geschäftskritische Prozesse ab wie eine IT-Service-Management (ITSM)-Plattform. Tickets, Serviceprozesse, Workflows, Asset-Daten, Wissensdatenbanken oder Dokumentationen laufen hier zusammen. Man stelle sich vor, dass eine Organisation den Zugang zu all diesen Bereichen verliert. Nicht wegen eines Cyberangriffs, sondern weil irgendwo auf der Welt eine politische Entscheidung getroffen wurde.

Dass das IT-Dienstleistungszentrum Berlin gemeinsam mit ServiceNow eine zentrale ITSM-Plattform für die bundeseinheitliche Justizcloud aufbaut, zeigt die Bedeutung moderner Service-Management-Lösungen für Verwaltung und Wirtschaft. Da aber selbst Bundeskanzler Merz mehr digitale Souveränität fordert, stellt sich die Frage: Wie abhängig wollen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen von einzelnen Technologieanbietern künftig sein?