Machine Learning Wie Baukosten durch KI gesenkt werden können
Trotz Corona-Krise erzielte die Baubranche im letzten Jahr einen Rekordumsatz. Durch einen höheren Digitalisierungsgrad könnten aber noch viel mehr Wohnungen entstehen. Wie die Digitalisierung Kosten senkt und Prozesse verbessert, zeigt Berlins größtes Wohnbauprojekt ‚Waterkant‘.
Größer, schneller, höher soll das Bauen von heute funktionieren und die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind derzeit gut gefüllt. Selbst Corona verpasste der Baukonjunktur nur eine kleine Delle: Im Wohnungsbau meldete die Baubranche für 2020 ein Umsatzplus von 4,9 Prozent. Insgesamt 268.774 neue Wohnungen seien entstanden und bis Ende 2021 werden ebenso viele Neubauten erwartet. Doch mit mehr Neubauten kommen auch steigende Baukosten, denn der Digitalisierungsgrad der Baubranche hängt noch immer stark hinterher. Mit digitalen Lösungen könnten Manager von Zeitersparnissen profitieren, Verzögerungen durch frühzeitige Vorhersagen der Software einplanen und Fehler rechtzeitig erkennen oder gar vermeiden. Ein Beispiel aus der Praxis liefert das aktuell größte Wohnbauprojekt Berlins ‚Waterkant‘ mit dem Bau von 2.500 Wohnungen durch die Schrobsdorff AG mithilfe des Bautechnologie-Startups Buildots, dass durch den Einsatz künstlicher Intelligenz Baukosten beispielsweise Baufehler drastisch senken soll.
360°-Kamera sammelt Daten der Baustelle
Während in den kommenden Jahren fast 80 Prozent der Firmen mit digitalen Lösungen arbeiten möchten, verfügt bislang weniger als jeder Fünfte über eine ausgereifte Strategie für digitales Bauen. Der Hang zum manuellen Bauen kann für die deutsche Baubranche jedoch enorme Kosten bedeuten, denn mithilfe von Software mit künstlicher Intelligenz wie etwa Buildots lassen sich Baukosten senken.
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