Cybersicherheit in der Fertigungsindustrie Veraltete Betriebstechnik bietet Angreifern die offene Flanke
Anbieter zum Thema
Unter IT-Entscheidern ist es unumstritten, dass Operational Technology nur schwer gegen Cyberattacken zu verteidigen ist. Das Problem wird noch verschlimmert. Denn in vielen Betrieben kommt weiterhin veraltete und nicht mehr unterstützte Betriebstechnik zum Einsatz.
Die Zahl und die Varianten der Cyberangriffe auf Unternehmen nehmen kontinuierlich zu und längst ist keine Branche mehr sicher, wie der letzte Threat Intelligence Report von Blackberry zeigt. Vor allem die OT-Infrastruktur ist in Produktionsbetrieben ein beliebtes Angriffsziel für Cyberkriminelle. Denn mit vergleichsweise wenig Aufwand lassen sich hier folgenschwere Schäden anrichten, die Produktionen und kritische Infrastruktur lahmlegen. Denn anstatt sensible Betriebstechnik, die im Zuge der Digitalisierung immer öfter mit der IT-Infrastruktur vernetzt ist, besonders zu schützen, nutzen viele Unternehmen veraltete Systeme.
Im Rahmen der Blackberry Cybersecurity in Manufacturing Study wurden 1.500 IT-Entscheider und Cybersicherheitsexperten aus der Fertigungsbranche in den USA und Kanada, Großbritannien, Deutschland, Japan und Australien befragt – 250 davon aus Deutschland. Die Studie konnte feststellen, dass 44 Prozent der befragten IT-Entscheider aus Deutschland mit einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen im Jahr 2023 rechnen. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) befürchten Angriffe von nationalstaatlichen auf privatwirtschaftliche Branchenunternehmen. Weitere 72 Prozent sind besorgt, dass ausländische Regierungen ihre Anlagen ausspionieren. Gleichzeitig gilt die OT-Infrastruktur für 71 Prozent als schwer zu verteidigen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen