3D-Druck-Kolumne // August
Unwirtschaftliche 3D-Drucker: Sind Sie auch betroffen?

Von Johannes Lutz 3 min Lesedauer

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Viele Unternehmen nutzen ihre eigenen 3D-Drucker unwirtschaftlich und lassen bei der Möglichkeit, die Teile mittels additiver Fertigung extern fertigen zu lassen, immer noch viel Geld und Zeit liegen. Die Gründe dafür lesen Sie in dieser Kolumne.

Nicht selten erweist sich der 3D-Druck nach anfänglicher Euphorie nicht als die Geldbringer-Technologie, die sich Unternehmensverantwortliche erhofft hatten – das liegt jedoch nicht an der Technologie selbst, weiß Kolumnist Johannes Lutz.(Bild:  3D Industrie GmbH)
Nicht selten erweist sich der 3D-Druck nach anfänglicher Euphorie nicht als die Geldbringer-Technologie, die sich Unternehmensverantwortliche erhofft hatten – das liegt jedoch nicht an der Technologie selbst, weiß Kolumnist Johannes Lutz.
(Bild: 3D Industrie GmbH)

Der grundsätzliche Gedanke hinter dem wirtschaftlichen Einsatz des 3D-Drucks ist, Kosten zu minimieren und Erträge zu maximieren. Aktuell betreiben viele Unternehmen ihren eigenen 3D-Drucker genau umgekehrt, also sehr unwirtschaftlich. Das bedeutet, dass wenig bis keine Erträge erzielt und große Kosten erzeugt werden. Egal ob es sich um einen Low-Budget-3D-Drucker oder eine Anlage eines Markenherstellers handelt.

Dabei hat man doch mehrere Wochen die Anwendung und das eigene Vorhaben eruiert, Musterteile fertigen lassen, viel Zeit in Meetings verbracht, sich schulen lassen und zusätzlich noch Geld für Equipment und Peripherie ausgegeben – nur damit der 3D-Drucker danach über Wochen hinweg stillsteht. Denn der größte Punkt, warum ein 3D-Drucker aktuell noch als unwirtschaftlich gesehen wird, ist, dass er nicht oder für die falschen Anwendungen zum Einsatz kommt. So ist der Drang, die Technologie zu nutzen anfangs groß, der tatsächliche Nutzen aber gering.

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