Supply Chain Nachschub von der Bohne auf: Mit Telemetrie-Daten den Kaffeenachschub effizienter managen
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Beim Einsatz von IoT in der Supply Chain wird meist vor allem an die Logistik gedacht. Dabei kommt die Technologie auch der Supply-Chain-Planung zugute. Und das sogar beim zweit meist gehandelte Rohstoff der Welt - Kaffee.
Ein gutes Beispiel dafür, wie IoT-Daten in der Supply-Chain-Planung genutzt werden können, ist Costa Express. Bereits seit 2012 nutzt Großbritanniens größte und am schnellsten wachsende Coffeeshop-Marke ein Nachfrage- und Nachschub-Planungssystem, das alle 15 Minuten Telemetrie-Daten von 7000 unbemannten Self-Service-Kaffeeautomaten bezieht, um den Bedarf zu prognostizieren, die Bestände zu optimieren und nächtliche Nachschubvorschläge für Vertrieb und Beschaffung zu generieren.
Alles hatte damit begonnen, dass nach anfänglichem Erfolg mit einigen hundert Selbstbedienungs-Kaffeeautomaten das Unternehmen den ambitionierten Plan schmiedete, in weniger als fünf Jahren auf 7000 Standorte in Flughäfen, Bahnhöfen, Convenience Stores und anderen Locations mit wachsender Nachfrage nach hochwertigem Kaffee-to-go anzuwachsen. Um sein Modell der Umsatzbeteiligung beibehalten zu können, benötigte Costa Express Sichtbarkeit in und Kontrolle über seine Bestandsauffüllung auf Bestelldaten-Ebene.
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