Workflow-Mängel aufdecken Kombination aus Omlox, Kamera und KI macht die Factory Intelligence wahr

Quelle: Imago Technologies 5 min Lesedauer

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Um Personen-, Material- und Prozessabläufe in Produktion und Logistik sichtbar zu machen, hat Imago Technologies mit Fraunhofer-Forschern den offenen Ortungsstandard Omlox als Basis für Neues genutzt.

Durchblick im Chaos! Eine KI-basierte Echtzeitlokalisierung ermöglicht über den offenen Ortungsstandard Omlox, Personen-, Material- und Prozessflüsse in Produktions- und Logistikumgebungen objektiv sichtbar zu machen, damit industrielle Abläufe effizienter werden.(Bild:  Fraunhofer IOSB-INA / Imago Technolgies (Bearbeitung))
Durchblick im Chaos! Eine KI-basierte Echtzeitlokalisierung ermöglicht über den offenen Ortungsstandard Omlox, Personen-, Material- und Prozessflüsse in Produktions- und Logistikumgebungen objektiv sichtbar zu machen, damit industrielle Abläufe effizienter werden.
(Bild: Fraunhofer IOSB-INA / Imago Technolgies (Bearbeitung))

Die permanente Verbesserung von Maschinen und Anlagen in der Industrie zählt zu den obersten Geboten, um eine wirtschaftliche Produktion zu ermöglichen und dadurch den Gewinn zu maximieren. Folgerichtig setzen Fertigungsunternehmen in der Regel alles daran, aussagekräftige Produktionskennzahlen zu gewinnen und diese detailliert zu analysieren, um mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen und abzustellen. „In den vergangenen Jahren haben Unternehmen erhebliche Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Datenanalyse getätigt“, weiß Dr.-Ing. Holger Flatt, Gruppenleiter Intelligente Sensorsysteme am Fraunhofer-Instituts IOSB-INA in Lemgo. Maschinen liefern heute Zustandsdaten in Echtzeit, Produktionskennzahlen werden visualisiert und ERP-, MES- sowie WMS-Systeme sind eng miteinander vernetzt.

Engpässe entstehen nicht an einzelnen Maschinen

„Trotz dieser Maßnahmen – und selbst bei genauester Überwachung einzelner Anlagenaspekte – bleiben die wahren Ursachen von Ineffizienzen jedoch häufig verborgen“, so Flatts Erfahrung. Der Grund dafür ist nach seiner Überzeugung die mangelnde Transparenz bezüglich der tatsächlichen Bewegungen von Personen, Materialien und Transportmitteln innerhalb einer Fabrik. Flatt: „Eine zentrale Frage bleibt häufig unbeantwortet: Wer oder was befindet sich wann und wo in der Fabrik – und warum?“ Suchzeiten, unnötige Wege, Wartezeiten oder Engpässe entstehen nämlich nicht an einzelnen Maschinen, sondern zwischen den Prozessen, so Flatts Erkenntnis. Diese typischen Beispiele aus der Praxis kennt man: Material scheint immer wieder an den falschen Stellen zu fehlen. Mitarbeiter legen täglich weite Wege zwischen Lager, Produktion und Qualitätssicherung zurück. Stapler warten an Engpässen. Werkstücke verbringen mehr Zeit mit Transport und Warten als mit der eigentlichen Bearbeitung. In der Summe führten solche Mängel dazu, dass die Produktivität hinter den Erwartungen zurückbleibe. Eine objektive Materialflussanalyse schafft hier aber die notwendige Transparenz, um den gesamten Produktionsfluss bewerten zu können, um ihn dann gezielt zu verbessern.

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