Sicherheit in kritischen Bereichen
ISO 27001 vs. BSI IT-Grundschutz – Königsweg Kombination?

Ein Gastbeitrag von Christian Garske und Fadi Zaid* 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Um in Rüstungsindustrie und Sektoren der kritischen Infrastruktur Geschäfte machen zu können, müssen Unternehmen hohe Anforderungen an die Informationssicherheit erfüllen. Eine Hybridlösung kann hier einen pragmatischen Ansatz bieten.

Geschäfte im Bereich der kritischen Infrastruktur stellen hohe Anforderungen an die Informationssicherheit.(Bild:  Lufthansa Industries/iStock, bjdlzx)
Geschäfte im Bereich der kritischen Infrastruktur stellen hohe Anforderungen an die Informationssicherheit.
(Bild: Lufthansa Industries/iStock, bjdlzx)

Wer mit Verschlusssachen (VS) umgeht oder in sicherheitskritische Lieferketten einsteigt, muss nachweisen können, dass Informationssicherheit nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebt wird. Die Anforderungen sind vielfältig: Physische Zutrittskontrollen zu sensiblen Bereichen, lückenlose Datenverschlüsselung und umfassende Dokumentationspflichten sind nur einige Beispiele. Verschiedene Frameworks helfen dabei, doch welches ist das richtige?

Die ISO/IEC 27001 gilt weltweit als Referenzrahmen für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS). Unternehmen nutzen sie, um Sicherheit nachweisbar, vergleichbar und international anerkannt zu gestalten. Das Zertifikat öffnet Türen in globale Lieferketten, lässt sich mit anderen ISO-Standards kombinieren und eignet sich für komplexe Unternehmensstrukturen.