Sollen ins „Netz“ gehen Regierung plant neue Drohnenabwehr mit Telekom und Hensoldt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Damit der Schutz vor Drohnen erhöht wird, arbeitet der deutsche Staat mit dem Rüstungselektronikkonzern Hensoldt und der Deutschen Telekom zusammen ...

Alles ziehen an einem Abwehrstrang! Drohnen haben in den letzten Monaten bewiesen, kritische Einrichtungen in Gefahr bringen zu können. Das soll sich mithilfe des Know-hows der Deutschen Telekom und von Hensoldt bald ändern ...(Bild:  K. Jüssen)
Alles ziehen an einem Abwehrstrang! Drohnen haben in den letzten Monaten bewiesen, kritische Einrichtungen in Gefahr bringen zu können. Das soll sich mithilfe des Know-hows der Deutschen Telekom und von Hensoldt bald ändern ...
(Bild: K. Jüssen)

Die teilweise bereits gezielten Angriffe auf Flughäfen seien als Beginn einer hybriden Kriegsführung zu sehen, deren wirksame Bekämpfung noch an Zuständigkeitsfragen auf Bundes- und Länderebene scheitere. Doch laut Aussagen von Insidern sollen nun die Deutsche Telekom und Hensoldt bei der Planung und Installierung eines neuen, bundesweit gespannten Netzes zur Erkennung und Abwehr von Drohnen, mithelfen. Es gehe konkreter auch über eine auf künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Plattform, mit der Daten von Handynetz-Masten mit Abwehranlagen an Flughäfen, Kraftwerken und Bundeswehrstandorten verbunden werden können. Sensoren liefern dazu Daten, die dann automatisiert ausgewertet werden, wie es weiter heißt. Dadurch soll ein deutschlandweites Luftlagebild über Drohnenaktivitäten entstehen, das die Grundlage sein soll, diese gegebenenfalls vom Himmel zu holen. In die Plattform sollen Anwendungen anderer Hersteller integriert werden können.

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