Munich Quantum Valley Quantencomputing zum Anfassen für Cluster-Besucher in Garching

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Das Cluster Mobility & Logistics hat gemeinsam mit dem Cluster AIR Artificial Intelligence Regensburg das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching besucht. Eines der zentralen Themen: die Verzahnung von Quanten- und klassischen Höchtleistungsrechnern.

Quantencomputing zum Anfassen: Das Cluster Mobility & Logistics hat gemeinsam mit dem Cluster AIR Artificial Intelligence Regensburg das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching besucht.(Bild:  TechBase Regensburg)
Quantencomputing zum Anfassen: Das Cluster Mobility & Logistics hat gemeinsam mit dem Cluster AIR Artificial Intelligence Regensburg das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching besucht.
(Bild: TechBase Regensburg)

Das Munich Quantum Valley und das Team des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) hatten Mitglieder der Arbeitsgruppe „QuantenImpuls“ Regensburg sowie Interessierte aus beiden Clustern zu sich eingeladen. Das LRZ zählt zu den führenden Standorten in Deutschland: Dort ging 2024 mit Q-Exa der erste hybride HPC-Quantenrechner Deutschlands in Betrieb. Dr. Sascha Mehlhase lieferte anfangs einen Überblick zum Munich Quantum Valley (MQV), unter dessen Dach und seines Partnernetzwerks sich über 40 Einrichtungen aus Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen zusammengeschlossen haben. Wie die Besucher erfahren durften, arbeiten innerhalb der sieben Gründungseinrichtungen aktuell rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sieben Forschungskonsortien am Aufbau und Betrieb wettbewerbsfähiger Quantencomputer.

Gute Stimmung nahe absolutem Nullpunkt

Fraglos der Höhepunkt des Besuchs in Garching war der Blick in das Quantum Integration Center und auf die Höchstleistungsrechner des Hauses, darunter der Supercomputer „SuperMUC-NG“. Zu sehen waren die supraleitenden Quantensysteme von IQM in ihren verschiedenen Ausbaustufen samt der aufwendigen Kühltechnik, die die Qubits nahe dem absoluten Nullpunkt hält. Im direkten Austausch mit den Expertinnen und Experten wurde deutlich, dass mehrere Hardware-Plattformen – supraleitende Qubits, Ionenfallen und Neutralatome – parallel weiterentwickelt werden.

Ein zentraler Trend ist die Verzahnung von Quanten- und klassischem Höchstleistungsrechnen. Künftig sollen Quantenrechner gezielt für besonders komplexe Teilaufgaben innerhalb hybrider Rechen-Workflows eingebunden werden, wie es heißt. Eine Frage- und Antwortrunde rundete den Besuch ab.

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