Zertifiziert – und jetzt?
Im Dschungel der Cyber­sicherheits­standards zurechtfinden

Ein Gastbeitrag von Ingo Unger 5 min Lesedauer

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Cyberangriffe werden raffinierter, Regularien strenger, Lieferketten globaler und mittendrin stehen Unternehmen, die sich fragen: Welche Sicherheits­standards brauchen wir eigentlich? Die Antwort ist komplex und viele Un­ter­neh­mer fühlten sich wie auf einem Marsch durch einen dichten Dschun­gel aus Normen, Prüfberichten und Anforderungen, die sich ständig ändern.

Im Dschungel der Cybersecurity-Zertifizierungen reicht es nicht, einfach drauflos zu marschieren. Wer die Spielregeln kennt und klug kombiniert, sichert sich nicht nur die Gunst von Auditoren, sondern auch das Vertrauen der Kunden.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Im Dschungel der Cybersecurity-Zertifizierungen reicht es nicht, einfach drauflos zu marschieren. Wer die Spielregeln kennt und klug kombiniert, sichert sich nicht nur die Gunst von Auditoren, sondern auch das Vertrauen der Kunden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Wer heute bestehen will, braucht mehr als nur Mut: Er braucht Strategie. Im ersten Teil dieser Serie haben wir die Grundlagen gelegt. Jetzt tauchen wir ein in zwei der wichtigsten Standards der Cybersicherheit: ISO/IEC 27001 und SOC 2. Und wir zeigen, wie Unternehmen die Orientierung behalten und auf dem Weg durch das Dickicht nicht verloren gehen.

ISO/IEC 27001 vs. SOC 2: Zwei Giganten im Sicherheits-Universum

Beide Namen geistern durch unzählige Präsentationen, Ausschreibungen und Verträge. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Hier treffen zwei völlig unterschiedliche Philosophien aufeinander.