China Market Insider
Huazhong CNC baut Werkzeugmaschinen mit KI-Gehirn

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 5 min Lesedauer

Huazhong CNC integriert seit 2020 KI in seine CNC‑Steuerungen. Das neuste Produkt ermöglicht nanometergenaue Bearbeitung und soll die Genauigkeit um 30 Prozent steigern.

In unserem China Market Insider versorgen wir Sie regelmäßig mit relevanten Informationen direkt aus China.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
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Im Labor von Huazhong CNC in Wuhan standen vor kurzem einige Ingenieure vor einer Maschine, die mit hoher Geschwindigkeit bohren und Gewinde schneiden kann. Das Werkstück war diesmal bloß zwölf Millimeter lang. Es hatte einen Durchmesser von gerade einmal 0,05 Millimeter.

Damit war das nadelförmige Bauteil dünner als ein menschliches Haar, schrieb der Reporter der chinesischen Börsenzeitung „Zhongguo Zhengquan Bao“, der das Labor besucht hat. „Das bedeutet, dass der Bohrer oder Fräser für diese Bearbeitung einen extrem kleinen Durchmesser hat und außergewöhnlich zerbrechlich ist“, erklärte Chen Jihong, der Vorstandsvorsitzende von Huazhong CNC, dem Reporter.