Messtechnik à la Industrie 4.0 Eine Prüfzelle bedient sich selbst
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MartinMechanic hat für ein Elektrounternehmen eine vollautomatische Prüfzelle entwickelt, die direkt mit Logistiklager verknüpft ist und von dort permanent mit "Prüflingen" versorgt wird. Drei Roboter sorgen für die "mannlose" Teileprüfung im Drei-Schicht-Betrieb.
Dass Industrie 4.0 mittlerweile auch im Sondermaschinenbau Einzug hält, beweist das jüngste Projekt des Automatisierungsspezialisten MartinMechanic Friedrich Martin GmbH & Co KG, Nagold. Die neue Prüfanlage MPP01876, bestückt mit drei Robotern, ist digital mit dem Logistiklager verknüpft und erhält von dort permanent Nachschub. Das spart Zeit und Arbeitskraft.
Die Anlage von MartinMechanic "robotet" rund um die Uhr, das heißt, sie ist im Drei-Schicht-Betrieb im Einsatz. Sie dient der Prüfung von Planetengetrieben, wofür sie eine Zykluszeit von lediglich acht Sekunde benötigt. Die Bauteile mit unterschiedlichem Durchmesser liegen in Trays bereit. Diese Trays werden gestapelt und über eine motorisierte Rollenbahn dem ersten Roboter zugeführt. Ist der letzte Blisterstapel in Arbeit, signalisiert eine Lichtschranke dem Logistiklager, dass die nächste "Fuhre" an gefüllten Blisterstapeln benötigt wird. Die Stapel werden über ein fahrerloses Transportsystem (FTS) angeliefert, das an die Prüfanlage andockt.
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