Expertenbeitrag

Dipl. Betriebswirt Otto Geißler

Dipl. Betriebswirt Otto Geißler

Freier Journalist

Internet of Bio Nano Things
Bio-Cyber-Schnittstellen und deren Sicherheitssysteme

Von Otto Geißler 4 min Lesedauer

Für die Gestaltung einer Bio-Cyber-Schnittstelle bieten sich viele Möglichkeiten. Das jeweilige Designmodell hängt unter anderem vom Anwendungsszenario beziehungsweise der Medikamentenabgabe ab. Aber welche möglichen Sicherheitsrisiken und Abwehrstrategien ergeben sich daraus?

Die Steuerung des menschlichen Körpers über das Internet eröffnet nicht nur spannende IoBNT-Anwendungen, sondern auch Einfallstore für Hacker.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Die Steuerung des menschlichen Körpers über das Internet eröffnet nicht nur spannende IoBNT-Anwendungen, sondern auch Einfallstore für Hacker.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Das Internet of Bio Nano Things (IoBNT) ist ein aufstrebender Forschungsbereich, der für verschiedene Anwendungen im Gesundheitswesen als vielversprechend gilt. Denn IoBNT-Netzwerke sind in der Lage, biologische und chemische Veränderungen im Körper zu erfassen und die gesammelten Daten an ein Data Center zur weiteren Verarbeitung zu senden. Die möglichen Anwendungen reichen von der frühzeitigen Erkennung von Symptomen über die Ferndiagnose bis hin zur Behandlung von Patientinnen und Patienten, indem diesen beispielsweise gezielt Arzneimittel verabreicht werden.

Das Design und die Integration von Sensoren oder sonstigen Gerätekomponenten hängen dabei von den individuellen IoBNT-Einsatzanforderungen und -einstellungen ab. Ein menschengemachtes Nano-Netzwerk besteht aus mehreren sehr winzigen Nano-Geräten beziehungsweise Bio-Nano-Things und Bio-Cyber-Schnittstellen. Solche Schnittstellen wandeln unter anderem biochemische Signale aus körpereigenen Nano-Netzwerken in elektrische Signale um, die zur Weiterverarbeitung an einen Server des Gesundheitsdienstleisters transferiert werden.