Software Bills of Materials
Wie Stücklisten die Sicherheit der Software-Supply-Chain erhöhen

Ein Gastbeitrag von Arne Jacobsen* 4 min Lesedauer

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Angesichts der zunehmenden Zahl und Raffinesse von Attacken auf die Software-Supply-Chain müssen Unternehmen eine solide Sicherheitsstrategie dafür entwickeln. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich die Einführung von SBOMs, um die Risiken in den Lieferketten zu minimieren.

Mit einer SBOM kann die Branche dafür sorgen, dass Hacker keine bösartigen Artefakte in der Software-Supply-Chain platzieren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit einer SBOM kann die Branche dafür sorgen, dass Hacker keine bösartigen Artefakte in der Software-Supply-Chain platzieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Hacker haben es immer öfter auf Software-Entwicklung, Open-Source-Artefakte und DevOps-Pipelines abgesehen. Welche Folgen ein erfolgreicher Angriff auf die Software-Supply-Chain haben kann, wurde vor nicht allzu langer Zeit durch die Entdeckung der Apache-Log4j-Schwachstelle deutlich. Zusätzliche Brisanz erhält der Schutz der Lieferketten durch eine aktuelle EU-Gesetzesinitiative

Stücklisten, auch Bills of Materials oder kurz BOMs genannt, stammen ursprünglich aus der Fertigung. Dort kommen sie seit Langem zum Einsatz, um einen klaren Überblick über die Komponenten zu erstellen, aus denen ein Produkt besteht.