Künstliche Intelligenz Wie gelingt ein verantwortungsbewusster und ethischer Umgang mit KI?
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Laut IDC soll der KI-Markt 2026 einen Wert von 191 Milliarden Dollar pro Jahr erreichen – verständlich, nachdem Unternehmen enorme Summen in diesen Bereich investieren. Aber verlangt der Wettbewerbsdruck wirklich eine schnelle Lösung statt einer verantwortungsvollen?
Mit den rasanten Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz können Regulierungsbehörden und Unternehmensleiter nicht mehr mithalten. Wenn Unternehmen beispielsweise versehentlich sensible Daten weitergeben und diese dann Teil der Trainingsdaten von öffentlichen LLMs wie ChatGPT werden, entstehen ethische Grauzonen. Gleichermaßen gibt es aktuell zahlreiche Gerichtsverfahren zu Urheberrechtsansprüchen, nachdem generative KI ohne Einwilligung auf das geistige Eigentum – Texte, Fotografien, Kunst, Musik – von anderen zugreift und daraus neue Inhalte generiert.
EU-Kommission, -Rat und -Parlament stimmen aktuell den finalen Gesetzestext zum AI Act miteinander ab, der Künstliche Intelligenz in verschiedene Risiko-Stufen einteilt, für die unterschiedliche Auflagen gelten. Der Deutsche Ethikrat hatte bereits im März eine fast 300 Seiten lange Stellungnahme dazu veröffentlicht, welche Einschränkungen KI haben sollte. Möglichkeiten für Missbrauch oder fahrlässigen Umgang mit Künstlicher Intelligenz gibt es viele. Deshalb sollten außer politischen Einrichtungen, Regulierungsbehörden und unabhängigen Gremien auch Unternehmen sich selbst mit ethischen Richtlinien für den KI-Einsatz befassen.
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