Ziele für Cyberkriminelle
Ungepatchte Software-Schwachstellen sind hoch gefährlich

Von Dr. Klaus Gheri 4 min Lesedauer

Wird in der IT-Welt eine Software-Schwachstelle entdeckt, muss diese unbedingt gepatcht werden. Kriminelle Hacker setzen bewusst auf diese Schwachstelle, denn sie sind für ihre Zwecke sehr vielversprechend. Von den verschiedenen Angriffsmustern und möglichen Lösungen.

Ungepatchte Software ist hoch gefährlich, denn Cyberkriminelle setzen bewusst auf diese Schwachstellen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Ungepatchte Software ist hoch gefährlich, denn Cyberkriminelle setzen bewusst auf diese Schwachstellen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Es kann ein fataler Trugschluss sein, wenn identifizierte Software-Schwachstellen nicht als gefährlich eingestuft werden. Schließt man diese Schwachstellen nicht umgehend oder schlimmer noch, lässt sich damit Zeit, der irrt gewaltig. Denn genau diese Nachlässigkeit ist für Hacker das Einfallstor in die Firmeninfrastruktur. Fehlt das notwendige Patch, weil man es vernachlässigt hat, hat der Hacker leichtes Spiel.

Hacker ziehen sich keineswegs ausschließlich aus den IT-Netzwerken zurück, um irgendwo anders nach neuen unbekannten Schwachstellen zu suchen. Selbst einige Jahre nach der Entdeckung von Schwachstellen ist die Anzahl der Systeme alarmierend, die immer noch offen sind. Die Security-Experten von Barracuda analysierten die Daten der Angriffe, die von Barracuda-Systemen in den letzten zwei Monaten abgewehrt wurden. Dabei fanden sie sowohl Hunderttausende automatisierter Scans und Angriffe als auch täglich tausende Scans für die kürzlich gepatchten Sicherheitslücken von Microsoft und VMware.