eco/ADL-Prognose zur IFA 2017
Smart Home: Wachstum braucht offene Systeme

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Die IFA 2017 ist Anlass für allerlei optimistische Prognosen. Laut eco-Verband und Arthur D. Little sollen sich die Smart-Home-Umsätze bis 2022 auf 4,3 Milliarden Euro verdreifachen. Voraussetzung: ein funktionierender Datenaustausch zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller und benutzerfreundlichere Software.

My smart home is my castle...(Bild:   / CC0)
My smart home is my castle...
(Bild: / CC0)

Optimistisch, was den Smart-Home-Markt angeht, ist man beim Internetwirtschaftsverband eco. So soll der deutsche Smart-Home-Markt sein Volumen bis zum Jahr 2022 auf 4,3 Milliarden Euro verdreifachen. Nach der zur IFA 2017 präsentierten Studie „Der deutsche Smart-Home-Markt 2017–2022. Zahlen und Fakten“ des eco – Verband der Internetwirtschaft und Arthur D. Little soll die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in den kommenden fünf Jahren bei 26,4 Prozent liegen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

eco/ADL: Marktdurchdringung vervierfacht sich

Die höchsten Smart-Home-Umsätze werden aktuell in den Marktsegmenten Energiemanagement (1,3 Milliarden Euro) sowie Licht- und Fenstersteuerung (1,2 Milliarden Euro) generiert. Die eco/ADL-Studie nahm insgesamt sechs Marktsegmente unter die Lupe, darunter Sicherheit und Zugangskontrolle, Unterhaltung, Gesundheit und betreutes Wohnen sowie Haushaltsgeräte.