Rückverfolgung Markerfreie Track & Trace-Lösung für Massenbauteile
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Kostenaspekte und technische Umsetzbarkeit erschweren in der Massenproduktion die Rückverfolgung einzelner Komponenten. "Track & Trace Fingerprint", ein markerfreies System des Fraunhofer IPM, löst dieses Problem sicher und kostengünstig.
Nicht nur bei teuren Produkten, sondern auch in der Massenproduktion macht die Rückverfolgbarkeit von Komponenten Sinn: Denn einmal verbaut, können auch die kleinsten und auf den ersten Blick unscheinbarsten Teile die Qualität eines teuren Endprodukts beeinträchtigen. Während bei hochpreisigen Komponenten in der Regel RFID-Etiketten, DataMatrix-Codes oder chemische Marker zur Identifizierung verwendet werden, sind bei für kleine, preissensitive Elemente - zum Beispiel elektrische Steckverbinder oder Zündkerzen - praktikable und zugleich kostengünstige Track & Trace-Lösungen gefragt.
"Etiketten oder spezielle Markierungen erweisen sich hierbei jedoch oftmals als zu teuer oder technisch nicht realisierbar", erklärt Dr. Alexander Förste, Projektleiter "Track & Trace Fingerprint" am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg. "Um dieser Problematik zu begegnen, haben wir mit Track & Trace Fingerprint ein effizientes System zur Rückverfolgung von Massenbauteilen entwickelt, das die individuelle Wiedererkennung und Authentifizierung einzelner Komponenten ermöglicht", so der Wissenschaftler.
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