Die finanzielle Grundlage von KI Können wir uns die KI noch leisten?
KI ist auf einem scheinbar unaufhaltsamen Siegeszug – und das überwiegend kostenlos. Doch irgendjemand wird die Zeche zahlen müssen – werden wir uns die KI in Zukunft noch leisten können?
Jeder kennt es – man googelt nicht mehr, man fragt die KI. Der „ChatGPT-Moment“ am 30. November 2022, als OpenAI ChatGPT 3.5 der Öffentlichkeit vorstellte, veränderte unser aller Leben auf einen Schlag. 1 Million Nutzer in 5 Tagen, 100 Millionen Nutzer in 2 Monaten – das zeigt die Dynamik, die ChatGPT auslöste. Dabei waren erste KI-Modelle schon zuvor zugänglich geworden, DALL-E 2 im April, Midjourney im Juli, Stable Diffusion im August 2022. Sie lösten einen Hype aus und eine große Diskussion, die bis heute nicht geendet hat.
Doch nicht nur im Alltag, sondern auch in den Unternehmen warf KI innerhalb kurzer Zeit Gewissheiten über den Haufen und stellte Prozesse infrage. Das Programmieren von Software ist innerhalb kurzer Zeit zu einem großen Teil an KI delegiert worden, was zu einem unglaublichen Boom führte – was bisher noch manuell erledigt wurde und geeignet ist, ist oder wird in Software automatisiert. Interessanterweise ist Antropic der einzige KI-Anbieter, der nennenswerte Gewinne macht – und diese stammen vor allem aus Nutzungsgebühren für die Programmier-KI Claude Code.
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