KI-Datenanalyse KI vermeidet Fehlhübe im Karosseriebau
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Künstliche Intelligenz zieht in die Produktion ein. Doch was steckt dahinter? Bei einem internationalen Automobilhersteller werden dank KI-Datenanalyse fehlerhafte Verformungen an der Karosserie vermieden, bevor diese auftreten können.
In der Automobilindustrie werden die Produktionsmaschinen oft stark belastet. Beispielsweise erzeugt eine Karosseriepresse bei jedem Hub Verformungen im Metall, die natürlich mit entsprechender Kraft durchgeführt werden müssen. Unter dieser mechanischen Belastung leiden sowohl die Roboter, welche die Zu- und Wegführung des Materials durchführen, als auch die Schablonen, die die zukünftige Autotür oder den zukünftigen Kofferraumdeckel verformen.Verschleiß an den Anlagen hat jedoch Auswirkungen auf die Genauigkeit, und somit auf die Qualität der geformten Karosserieteile.
Bevor beispielsweise eine Autotür ihre finale Form hat, wird sie in der Karosseriepresse in sechs unterschiedliche Formen gepresst. Roboter, sogenannte Orientierstationen, legen passgenau das entsprechende Blech in die jeweilige Schablone. Die Kraft des Hubes verformt dann – sozusagen mit Leichtigkeit – das Metall. Die Roboter legen das Metall in den jeweils nächsten Bearbeitungsschritt, bis die Autotür ihr endgültiges Aussehen erreicht hat. Die Vibration der Hübe ist sehr deutlich zu spüren und hat Auswirkungen auf die mechanischen Bauteile wie beispielsweise die Orientierstation-Roboter. Diese müssen immer wieder nachjustiert werden, damit sie das Blech präzise auf die Schablonen legen. Liegt das Blech nur leicht falsch, entsteht ein Fehlhub und somit Ausschuss.
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