Grundlagen
IoT-Basics: Selbstbeschreibung von Maschinen und Anlagen

Von Jürgen Schreier 12 min Lesedauer

Parallel zur Fertigungswelt entstehen derzeit IIoT-Plattformen. Viele leiden aber daran, dass der Zugang zu Maschinendaten schwierig ist. Die Vernetzung in der Industrie 4.0 erfordert nämlich, dass Maschinen und ihre Komponenten als Datenquellen eine maschinenlesbare Selbstbeschreibung mitbringen.

Die internetbasierte Vernetzung erfordert, dass Maschinen und ihre Komponenten als Datenquellen eine maschinenlesbare Selbstbeschreibung mitbringen. (Bild:   / CC0)
Die internetbasierte Vernetzung erfordert, dass Maschinen und ihre Komponenten als Datenquellen eine maschinenlesbare Selbstbeschreibung mitbringen.
(Bild: / CC0)

In der Industrie 4.0 sind Maschinen, Anlagenkomponenten und IT-Systeme miteinander vernetzt, so dass jede Komponente der Fabrik über die relevanten «Partner» informiert ist. Schon seit vielen Jahren sind in der Fertigung IT-Systeme verbreitet, die Maschinen- und Betriebsdaten erfassen, die Qualität regeln oder mit denen Unternehmen Produkte und Zwischenerzeugnisse während des Lebenszyklus verfolgen. Diese produktionsnahen IT-Systeme werden als Manufacturing-Execution-Systeme (MES) bezeichnet.

Die VDI-Richtlinienreihe 5600 [III.1] definiert die Aufgaben und wichtigsten Funktionen solcher IT-Systeme. Wichtigster Nutzen dieser Werkzeuge ist es, Fertigung und Montage für die einzelnen Beteiligten einer Fabrik transparent zu machen und letztlich günstiger zu produzieren, höhere Qualität zu erzeugen oder schneller zu liefern. Dieser Nutzen entsteht allerdings erst dann, wenn ein großer Teil der Fertigungseinrichtungen mit dem MES verbunden ist.