Cyberresilienz
Identitätssicherheit für die Smart Factory

Ein Gastbeitrag von Kevin Bocek 6 min Lesedauer

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Mit jeder vernetzten Maschine, jedem neuen Sensor und jedem digitalen Steuersystem wächst die Zahl der maschinellen Identitäten. Damit einher gehen erhebliche Sicherheitsrisiken.

Mit jeder vernetzten Maschine wächst in der Smart Factory die Zahl der maschinellen Identitäten und damit das Sicherheitsrisiko.(Bild: ©  stock.adobe.com)
Mit jeder vernetzten Maschine wächst in der Smart Factory die Zahl der maschinellen Identitäten und damit das Sicherheitsrisiko.
(Bild: © stock.adobe.com)

Diese Sicherheitsrisiken lassen sich nur mit einem ganzheitlichen Ansatz für Identity Security eindämmen. Die meisten Fertigungsunternehmen haben ihre Maschinen und Anlagen in den vergangenen Jahren stärker vernetzt und um neue Sensoren und IoT-Devices erweitert. Die Vorteile liegen auf der Hand und reichen von einer höheren Fertigungsqualität über niedrigere Kosten bis hin zu weniger Störungen und Ausfällen. Ebenso helfen Digitalisierung und KI bei der Optimierung von Lieferketten und der Verkürzung von Lieferzeiten. Doch die zunehmende Digitalisierung der Fertigung hat auch Schattenseiten, denn für Cyberkriminelle ergeben sich neue Angriffspunkte, um Systeme für Cybererpressungen lahmzulegen oder wertvolles geistiges Eigentum wie Konstruktionsdaten und Verfahrenstechnik zu stehlen.

Einer der größten Schwachpunkte von Industrie 4.0 und in der Smart Factory sind die vielen maschinellen Identitäten. Sie sind die Grundlage für