Logistik 4.0
Digitalisierung der Supply Chain: Überforderte Logistiker?

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

Allem Anschein nach entwickeln sich die Technologien derart schnell, dass viele Unternehmen bei der Digitalisierung der Supply Chain kaum Schritt halten können. Das legt eine DHL-Untersuchung nahe. Es gibt aber auch positive Gegenbeispiele.

Während der Logistikgigant DHL bei der Digitalisierung zügig vorankommt (im Bild "Vision Picking"), stellt die rasante technische Entwicklung eine große Herausforderung für viele Unternehmen dar. (Bild:  Deutsche Post DHL)
Während der Logistikgigant DHL bei der Digitalisierung zügig vorankommt (im Bild "Vision Picking"), stellt die rasante technische Entwicklung eine große Herausforderung für viele Unternehmen dar.
(Bild: Deutsche Post DHL)

Der neue Report von DHL zur Digitalisierung in der Supply Chain zeigt: Neue Technologien und Lösungen entwickeln sich derart rasant und krempeln die Industrie gleich an mehreren Fronten umkrempeln – sodass die Entwicklung besonders bei Lieferketten nur schwer mithalten kann. Eine Befragung von fast 350 Supply Chain- und Operations-Experten belegt, dass 95 Prozent der Befragten die potenziellen Vorteile, die physische, informationelle und analytische Innovationen bieten, nicht voll ausschöpfen können.

“Digitalisierung und die Supply Chain: Wo stehen wir und was kommt als nächstes?“ heißt der neueste Report von Lisa Harrington, Präsidentin der Iharrington group LLC. Die von DHL in Auftrag gegebene Untersuchung betrachtet, wie die Industrie mit dem sich schnell verändernden und disruptiven Umfeld umgeht, das durch die zunehmende Digitalisierung der Lieferketten entsteht. Robotik der nächsten Generation, Künstliche Intelligenz, AVs, Blockchain, Big Data Analytics und Sensoren sind nur einige Technologien, die Unternehmen heute zur Integration in ihre Betriebsabläufe und Supply Chain-Strategien bedenken müssen.