IoT-Security 2020
Die Gefahr durch IoT-Angriffe wird weiter steigen

Von Rainer M. Richter* 4 min Lesedauer

Im Jahr 2019 lagen die Ausgaben für IoT-Sicherheit weltweit insgesamt bei 1.931 Millionen US-Dollar – die Tendenz für die nächsten Jahre geht klar nach oben. Angesichts der wachsenden Kriminalität auf diesem Gebiet sollten Firmen dringend handeln.

Tückischer als die schiere Angriffsmenge auf IoT-Geräte ist, dass Manipulationen von vernetzten Geräten oft unentdeckt bleiben.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Tückischer als die schiere Angriffsmenge auf IoT-Geräte ist, dass Manipulationen von vernetzten Geräten oft unentdeckt bleiben.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Egal ob gefährliche Backdoors in Netzwerkkameras, eine Fehlkonfiguration in einem Telekom-Router, die 30.000 Patientendaten geleakt hat, oder Angriffe auf VOIP-Telefone, Drucker und Videodecoder durch die staatlich motivierte Hackergruppe Strontium – das Thema Security im Internet of Things sorgte im letzten Jahr für Schlagzeilen.

Ein Ende dieser Bedrohungssituation ist leider auch in diesem Jahr nicht in Sicht, denn viele Hardwarehersteller und Softwareanbieter sind mit der Sicherheit von IoT-Geräten noch immer überfordert. Nutzer wähnen sich hingegen viel zu oft in Sicherheit und verschließen die Augen vor den Risiken, die sie sich „ins Haus“ holen. Das muss sich im kommenden Jahr ändern, denn IoT-Sicherheit ist nach wie vor der “Tote Winkel” der Cybersecurity.