Big Data

Datenökonomie: Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft

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Der Data Economy Report von Digital Realty kommt außerdem zu dem Schluss, dass viele Unternehmen, vor allem der starke deutsche Mittelstand, noch nicht erkannt haben, welche Chancen sie ungenutzt lassen und daher auch noch nicht über die richtige digitale Strategie zur datengetriebenen Wertschöpfung verfügen. „Wir empfehlen Unternehmen dringend, in die richtigen Tools, Infrastrukturen und Partner zu investieren, um mehr Wert aus den Daten zu ziehen,“ sagt Rob Coupland, Managing Director EMEA, Digital Realty.

Fachkräftemangel bremst Kommerzialisierung von Daten

Die Studie belegt zudem, dass die notwendigen Fachkräfte fehlen. Während in fast allen Bereichen Wachstum sichtbar ist, hat sich bei den Arbeitsplätzen wenig getan. Zwischen 2012 und 2016 ist der Anteil der Jobs, die für die Data Economy relevant sind, gerade mal von 2,91 Prozent auf 3,24 Prozent angestiegen. Das sind kaum mehr als 191.000 neue Arbeitsplätze. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit den Erfahrungen von Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer der SICOS BW GmbH aus Stuttgart: „Wir stellen immer wieder fest, dass das Interesse der Unternehmen in die Smart Data Analytics einzusteigen stark zunimmt, viele dieser Unternehmen aber bei der Nutzung ihrer Daten noch ganz am Anfang stehen – auch, weil das notwendige Know-how intern nicht verfügbar ist. Das Thema Weiterbildung ist aus diesem Grund eines der wichtigsten.“

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Auch der Data Economy Report von Digital Realty kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen stärker in die Aus- und Weiterbildung sowie Rekrutierung von Fachkräften investieren müssen, um langfristig den Wert aus ihren Daten ziehen zu können. Die Möglichkeiten sind riesig. Durch stetige Investitionen in neue Technologien und Big Data Management der Unternehmen sowie Investitionen der Regierung in Infrastruktur und Aus- und Weiterbildungen kann Deutschland mit einigen der größten Datenakteuren der Welt konkurrieren.

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