Expertenbeitrag

 Stefan  Müller

Stefan Müller

Director Big Data Analytics, it-novum

IoT-Analytics
Datenmengen bändigen: IoT mit Open Source

Von Stefan Müller 5 min Lesedauer

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Sollen smarte Infrastrukturen funktionieren, braucht es ein effizientes Handling riesiger und laufend anfallender Datenmengen. Mithilfe fortschrittlicher Open Source-Architekturen lässt sich die Herausforderung meistern, wie sich am Praxisbeispiel Smart City zeigen lässt.

Leistungsfähige Open-Source-Tools zu einer wirkungsvollen Architektur zusammenzusetzen und damit das Management und die Auswertung selbst hochkomplexer, dynamischer Datenpools zu ermöglichen wird unter anderem im Kontext von Smart Cities interessant.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Leistungsfähige Open-Source-Tools zu einer wirkungsvollen Architektur zusammenzusetzen und damit das Management und die Auswertung selbst hochkomplexer, dynamischer Datenpools zu ermöglichen wird unter anderem im Kontext von Smart Cities interessant.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Seit 2018 wächst das weltweite Datenvolumen jährlich um etwa 27 Prozent laut IWD 2019 . Im Jahr 2025 wird es bei 157 Zettabyte liegen. Dieser rasante Anstieg hängt vor allem mit der immer stärkeren Verbreitung des Internet of Things und den damit verbundenen smarten Infrastrukturen zusammen.

Das Problem: die Daten sind meist nur innerhalb eines sehr begrenzten Rahmens nutzbar und verbleiben damit im allseits bekannten Silo. Eine smarte Datennutzung wird aber erst dann möglich, wenn Daten aus verschiedensten Quellen intelligent aggregiert werden. In der Praxis erweist sich das häufig als schwierig. Das hat vor allem damit zu tun, dass Daten von zahlreichen und dabei sehr unterschiedlichen Akteuren wie Unternehmen, öffentlichen Institutionen oder Einzelpersonen generiert werden und dass dabei wiederum diverse Sensorschnittstellen und Protokolle zum Einsatz kommen. Das macht einen effizienten Austausch der Daten sehr kompliziert bis unmöglich.