Interview Marek Matuszewski, Roboverse Reply
„Das Projekt soll helfen, die Maschinen zu zähmen“

Das Gespräch führte Sebastian Human 5 min Lesedauer

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Maschinen, die menschliche Sprache verstehen, sind nicht wirklich neu. Ein Projekt erforscht nun aber Möglichkeiten, wie die Maschinen nicht nur unsere Worte, sondern auch unsere Emotionen interpretieren können.

Aktuelle Fortschritte auf dem Feld der KI-basierten Entscheidungsfindung können eine soziale Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern ermöglichen, glaubt Marek Matuszewski von Roboverse Reply.(Bild:  Reply Deutschland SE /  Pixabay)
Aktuelle Fortschritte auf dem Feld der KI-basierten Entscheidungsfindung können eine soziale Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern ermöglichen, glaubt Marek Matuszewski von Roboverse Reply.
(Bild: Reply Deutschland SE / Pixabay)

Cobots, also kollaborative Roboter, sind aus vielen Produktionsunternehmen nicht mehr wegzudenken – im Gegenteil nimmt deren Zahl konstant zu. Umso wichtiger wird daher das reibungslose Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Erfolgreiche Kommunikation ist der Schlüssel hierzu. Doch diese erfolgt bislang überwiegend in Programmiersprachen und somit auf einem sprachlichen Terrain, auf dem sich Menschen ohne entsprechende Ausbildung nicht oder nur sehr schwer verständlich machen können.

Wäre es möglich, mit einem Roboter wie mit einem Menschen zu sprechen, also mittels natürlicher Sprache zu kommunizieren, könnte das die Zusammenarbeit mit Kollege Cobot deutlich vereinfachen und auch sicherer machen. Hierzu sollte die Maschine jedoch auch in der Lage sein, Botschaften jenseits der expliziten Ebene zu erfassen, also beispielsweise Emotionen, die sich in Intonation äußern, zu interpretieren. Durch Fortschritte auf dem Gebiet des Natural Language Processing wird dieses Ziel immer greifbarer.