Lieferkettensicherheit
Warum Lieferketten mehr Cybersecurity brauchen

Ein Gastbeitrag von Klaus Hild* 4 min Lesedauer

Die größten Risiken für Cyberangriffe lauern oft dort, wo sie am wenigsten vermutet werden: innerhalb der Lieferkette. Deshalb ist Transparenz über alle Identitäten und Zugriffsrechte entscheidend. KI-gestützte Lösungen können dabei helfen, die wachsenden Bedrohungen zu bewältigen.

Um die Cybersecurity zu gewährleisten ist insbesondere auch die Transparenz in der gesamten Lieferkette relevant. Denn Sicherheitslücken können nicht nur durch eigene Mitarbeiter entstehen.(Bild: ©  tippapatt - stock.adobe.com)
Um die Cybersecurity zu gewährleisten ist insbesondere auch die Transparenz in der gesamten Lieferkette relevant. Denn Sicherheitslücken können nicht nur durch eigene Mitarbeiter entstehen.
(Bild: © tippapatt - stock.adobe.com)

Cyberangriffe sind keine Ausnahme mehr und gehören zum Alltag deutscher Unternehmen. Die größte Gefahr besteht jedoch oftmals dort, wo sie kaum vermutet wird: in der eigenen Lieferkette. Viele Organisationen unterschätzen die Risiken mangelnder Transparenz und bieten Angreifern so ungewollt Zugang zu sensiblen Daten und Systemen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft die Bedrohungslage für deutsche Unternehmen weiterhin als „hoch“ ein. Die Zahl der gemeldeten IT-Sicherheitsvorfälle steigt und die Angreifer werden immer professioneller. Das BSI geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Ohne ein umfassendes Konzept für Identitätssicherheit, das alle Identitäten – von Mitarbeitenden über Drittanbieter hin zu Maschinen und AI-Agenten – abdeckt, drohen schwerwiegende Folgen. Der Schutz vor Cyberangriffen muss daher höchste Priorität haben. Entscheidend ist eine konsequente Kontrolle darüber, wer auf welche Ressourcen zugreifen darf. Und das unabhängig davon, an welcher Stelle der Lieferkette sich die Identität befindet.