Tiefer Griff in die Tasche BMW gibt Hunderte von Millionen für Start-ups aus dem Bereich KI aus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Wie jetzt durchsickert, will der Autobauer BMW über seine Beteiligungstochter „BMW i Ventures“ viele Millionen Dollar in Start-ups investieren, die sich um künstliche Intelligenz kümmern ...

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, heißt ein altes Sprichwort. Und BMW setzt das auch in der Praxis um. Zum Beispiel jetzt wieder, wenn der Münchener Autohersteller Hunderte von Millionen Dollar in die Hand nimmt, um Start-ups zu fördern, die sich mit KI auskennen ...(Bild:  BMW)
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, heißt ein altes Sprichwort. Und BMW setzt das auch in der Praxis um. Zum Beispiel jetzt wieder, wenn der Münchener Autohersteller Hunderte von Millionen Dollar in die Hand nimmt, um Start-ups zu fördern, die sich mit KI auskennen ...
(Bild: BMW)

Rund 300 Millionen Dollar (derzeit 256 Millionen Euro) soll der neue und dritte Risikokapitalfonds der Investmentfirma in junge Unternehmen in Nordamerika und Europa stecken. Das Ganze soll BMW den Zugang zu Technik rund um künstliche Intelligenz (KI) verschaffen. Mit „BMW i Ventures“ investiere man gezielt in Technik, welche die Zukunft der Automobilbranche insgesamt prägen werden. Das sagte jedenfalls der BMW-Vorstandschef Oliver Zipse. Diese Investitionsmittel werden im Übrigen komplett vom Konzern getragen. Die sogenannten Wagnisinvestitionen gelten als Schlüsselelement der Innovationsstrategie des Münchener Autobauers. Nicht zuletzt hat KI nach Meinung Zipses ihr Optimierungspotenzial für die gesamte Wertschöpfungskette mehr als deutlich bewiesen.

So läuft das bei den Wagnisinvestitionen von BMW:

In einer Gesprächsrunde mit Journalisten sagte der BMW-Manager Marcus Behrendt von „BMW i Ventures“, dass der Wagniskapitalgeber zu den ersten Geldgebern von frühen Start-ups gehört. Als Investor in frühen Phasen investiere BMW in der Regel in ein einzelnes Start-up als Erstinvestment, wobei bis zu 10 Millionen Dollar ausgegeben werden. Bei Start-ups rund um künstliche Intelligenz müssten die Investitionsentscheidungen aber auch schnell getroffen werden, was im aktuellen Umfeld Tage und wenige Wochen bedeute. Das geschehe übrigens unabhängig vom BMW-Konzern. Zur weiteren Information: BMW stieg mit „BMW i Ventures“ 2011 in die Förderung junger Unternehmen ein. Der Autohersteller ist außerdem alleiniger Anteilseigner mit Standorten in München und im Silicon Valley. Bisher, so betont BMW, wurde in 90 Newcomer investiert und aus über 30 ist BMW in dieser Zeit über einen Verkauf von Anteilen oder bei einem Börsengang wieder ausgestiegen. Insgesamt betrage das Investitionsvolumen des Wagniskapitalgebers momentan rund 1,1 Milliarden Dollar.

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