Datenspeicher
Auffangbecken für die IoT-Datenflut

Von Rainer W. Käse* 5 min Lesedauer

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Um mehrere Milliarden Terabyte wächst die weltweite Datenmenge jedes Jahr, weil immer mehr Maschinen und Geräte neue Daten liefern. Doch wohin damit? Auch im IoT-Zeitalter führt kein Weg an Festplatten vorbei.

Festplatten, also HDDs, erweisen sich auch für die großen Datenmengen des Internet of Things als probates Speichermedium.(Bild:  Toshiba Electronics Europe)
Festplatten, also HDDs, erweisen sich auch für die großen Datenmengen des Internet of Things als probates Speichermedium.
(Bild: Toshiba Electronics Europe)

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Datenmengen schnell gewachsen, doch die wahre Datenexplosion steht erst noch bevor. Kamen bislang vor allem Daten hinzu, die von Menschen erstellt wurden, etwa Fotos, Videos und Dokumente, so steigen mit dem beginnenden IoT-Zeitalter nun Maschinen, Geräte und Sensoren zu den größten Datenproduzenten auf.

Von ihnen gibt es bereits jetzt weit mehr, als es Menschen gibt, und sie generieren Daten viel schneller als diese. Ein einziges autonomes Auto liefert beispielsweise mehrere Terabyte pro Tag – der Teilchenbeschleuniger des CERN erzeugt sogar ein Petabyte pro Sekunde, auch wenn für spätere Analysen „nur“ rund 10 Petabyte im Monat aufbewahrt werden.