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3D-Druck bewegt von der Formel 1 bis zur Bahn

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3D-Druck für Bahn und Automobilbau

Neue Verfahren treffen auf traditionelle Zulassungsmodalitäten. Das Thema hat sich Dr. Maximilian Kunkel in seinen Vortrag untergeschnallt. Der F&E-Projektmanager und leitende Schlüsselexperte für AM bei Siemens Mobility beschreibt dabei die Erfahrungen, Implikationen sowie die nächsten Schritte bei der Zulassung 3D-gedruckter Metallbauteile in einem äußerst streng regulierten Anwendungsbereich im Personentransport – der Bahnindustrie.

Und einen Kompass für das zielführende Navigieren durch den Dschungel aus komplexen AM-Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie will Matthias Schmidt-Lehr, geschäftsführender Gesellschafter von Ampower, dem Auditorium verkünden. Die Präsentation vermittelt etwa einen Marktüberblick auf Basis des Ampower-Reports, sowie mehrerer Studien. Sie zeigt unter anderem Marktentwicklungen und Wachstumsraten für AM bei Automobilherstellern und Zulieferern auf. Ebenso sind Anwendungsfelder vom Prototyping bis zur Serienproduktion sowie Herausforderungen bei Kosten und Skalierbarkeit im Vergleich zu konventionellen Verfahren, ein Thema.

Hybrid-additive Werkzeuge für den Karosseriebau

Innovative Fertigungsverfahren sind ein Baustein, um in der Automobilindustrie Entwicklungszeiten zu verkürzen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu behalten. Potenziale eröffnen sich durch die additive Fertigung etwa für den Werkzeugbau. Eike Tim Koopmann, Doktorand Technologieentwicklung Werkzeugbau bei Mercedes-Benz, berichtet deshalb über die Voraussetzungen von hybrid-additiv gefertigten Werkzeugkomponenten, die zu höherer Flexibilität und Effizienz in der Serienproduktion von Karosserieteilen führen.

Man muss additive Fertigung erst denken lernen

Um den 3D-Druck erfolgreich einzusetzen, braucht es aber außer technischen Voraussetzungen das richtige Mindset. Davon ist jedenfalls die Iwis-Gruppe überzeugt. Pascal Kranich, Team-Leitung Konstruktion des Unternehmens, macht deshalb klar, wie betriebsintern das Bewusstsein für ein wachsendes Interesse an diesem Thema sowie eine Abkehr von gewohnten Pfaden erreicht wurden. Ausgehend von einem Kern-Team werden über Schulungen, Events und einen Anwendungswettbewerb alle Mitarbeiter dazu angeregt, sich mit additiver Fertigung auseinanderzusetzen.

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