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Wie Computer Vision und Edge Computing die Qualitätskontrolle optimieren

Ein Gastbeitrag von Carsten Mieth* 4 min Lesedauer

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In industriellen Qualitätskontrollprozessen kann die alleinige Abhängigkeit von menschlichem Urteilsvermögen zu Fehlern führen. Computer Vision und Edge Computing bieten hier Möglichkeiten, Unregelmäßigkeiten zu identifizieren und Produktionsabläufe zu verbessern.

Immer mehr Industrieunternehmen nutzen für die Qualitätsprüfung Kameras und Computer Vision. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Immer mehr Industrieunternehmen nutzen für die Qualitätsprüfung Kameras und Computer Vision.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Fehler passieren. Obwohl die großen Autohersteller jahrzehntelange Erfahrung haben, kommt es immer wieder zu Rückrufaktionen. Eine kleine Auslese aus den letzten Jahren: Fehlende Nieten in der Gurthalterung. Falsch verschraubte Plusleitungen am Startergenerator. Schadhafte Schweißnähte am Sitzgestell. Diese Pannen haben eines gemeinsam: Eigentlich sind sie gut erkennbar und sollten in der Qualitätsprüfung auffallen.

So sind fehlerhaft ausgeführte Schweißnähte oft bereits durch eine Sichtprüfung zu erkennen. Ein Prüfer kann ein gefärbtes Eindringmittel ähnlich WD40 nutzen, das in Risse kriecht und sie damit sichtbar macht. Zudem hat er oft ein Ultraschall- oder Röntgengerät zur Hand, um die Schweißnaht intensiver zu prüfen.