Energieversorgung
Smarter Grid – das Stromnetz wird intelligent

Von Ashiss Kumar Dash* 4 min Lesedauer

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Die digitale Transformation verändert vieles – so auch die Energieversorgung. Um der zunehmenden Nachfrage zuverlässig begegnen zu können, muss auch das zentralisierte Energiemodell smart werden. Ein Vorschlag, wie das aussehen kann.

Um den wachsenden Energiebedarf der digitalen Transformation zu decken, muss sich das zentralisierte Energiemodell, wie wir es bisher kennen, weiterentwickeln.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Um den wachsenden Energiebedarf der digitalen Transformation zu decken, muss sich das zentralisierte Energiemodell, wie wir es bisher kennen, weiterentwickeln.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Im Juni 2019 stand Deutschland mehrmals kurz vor schweren Stromausfällen. Das Land benötigte mehr Strom als es produzieren konnte. Die Netzbetreiber mussten an der Strombörse und im Ausland zusätzliche Stromlieferungen organisieren und waren auf Angebote von Unternehmen angewiesen, ihren Stromverbrauch gegen Bezahlung einzustellen. Im Zuge der Energiewende und des Kohle- und Atomausstiegs könnten die Ressourcen immer knapper werden.

Im Hinblick auf diese Veränderungen ist die Modernisierung der Energieinfrastruktur unerlässlich. Da große Teile der Bevölkerung in den nächsten Jahren auf Elektrofahrzeuge umsteigen werden, wird der Strombedarf weiter steigen und sich das Stromnetz erheblich verändern.