Leichtbau-Kreislauf

Aluminiumreste werden zu Metallschaum

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Aus der Tonne wieder in die Anwendung zurück

Die Forscher untersuchten darüber hinaus die Aufbereitung größerer Aluminiumreste wie Folien, Coils (Zuschnittsreste großer Rollen Aluminiumblech) oder Felgenmaterial, wie es weiter heißt. Durch mehrstufige mechanische Prozesse (Schneiden, Brechen, Mahlen und Sieben) konnten daraus ebenso definierte Partikelgrößen für die Schaumherstellung gewonnen werden. Und sogar ausgediente Bauteile aus Aluminiumschaum lassen sich prinzipiell wieder in den Materialkreislauf integrieren, wie die Forscher anmerken. Auch dafür entwickelte das IWU-Team geeignete Strategien zur Zerkleinerung, Sortierung und werkstoffgerechten Weiterverarbeitung. Besonders hervorzuheben sei, dass die Wiederverwertung nicht auf einfaches Einschmelzen beschränkt bleibe. Denn stattdessen verfolgt das IWU Ansätze des sogenannten „Solid State“-Recyclings. Das heißt, dass dabei große Teile der vorhandenen Materialstruktur erhalten bleiben, wodurch der Energiebedarf sich zusätzlich verringert und Materialverluste vermieden werden können.

Wer macht mit, beim nachhaltigen Aluminiumschaum ...?

Die Ergebnisse zeigen also, dass zu Pulver gemachter Aluminiumschrott als technisch gleichwertige Alternative zu neu erzeugtem Aluminiumlegierungspulver eingesetzt werden kann. Damit rückt eine deutlich ressourcenschonendere Herstellung von Aluminiumschäumen in greifbare Nähe, sagen die Forscher. Die Wissenschaftler erkennen dabei einen wichtigen Baustein für zirkuläre Wertschöpfungsketten – insbesondere in Branchen mit hohen Leichtbauanforderungen, wie sie eingangs schon aufgezählt wurden. Für eine industrielle Umsetzung sollen die Arbeiten nun weitergeführt werden. Künftige Forschungsvorhaben zielen insbesondere auf die Stabilisierung der Materialeigenschaften schwankender Schrottqualitäten sowie auf umfassende Lebenszyklusanalysen ab. Damit sollen die ökologischen Vorteile der auf Aluminiumschrott basierenden Metallschaumfertigung quantitativ belegt und diese Alternative für einen breiten industriellen Einsatz vorbereitet werden. Jetzt freut man sich am IWU auf Partner aus der Industrie, die bei diesem Projekt mit dabei sein wollen.

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