Additive Fertigung
Hybrider 3D-Druck mit PU-Schäumen in vier Schritten

Von Juliana Pfeiffer 6 min Lesedauer

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PU-Schäume ließen sich bisher nur in Spritzgussverfahren verarbeiten, aber nicht additiv. Die FIT AG hat nun mit dem Mold-1-Flex ein hybrides 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem sich Formschäume auch additiv verarbeiten lassen.

Beim Masked Stereolithographie-Verfahren wird jede Harzschicht von unten mit UV-Licht bestrahlt, die Selektion der belichteten Stellen erfolgt schichtweise über abschattende LCD-Displays.(Bild:  FIT AG)
Beim Masked Stereolithographie-Verfahren wird jede Harzschicht von unten mit UV-Licht bestrahlt, die Selektion der belichteten Stellen erfolgt schichtweise über abschattende LCD-Displays.
(Bild: FIT AG)

Spritzguss oder industrieller 3D-Druck, das ist hier die Frage! Für die industrielle Massenfertigung von Kunststoffteilen ist Spritzguss eine bewährte Fertigungsmethode. Spritzguss steht für hohe Präzision und Effizienz sowie einer guten Reproduzierbarkeit. Allerdings sind Abstriche bei der Komplexität der Teile sowie hohe anfängliche Investitionskosten und Zeitbedarf in Kauf zu nehmen: Denn vor dem Produktionsstart muss noch ein Werkzeug hergestellt werden.

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.