Beschaffungs- und Lieferantenmanagement
Mit einer integrierten Sourcing-Plattform effiziente Beschaffungsstrategien umsetzen

Ein Gastbeitrag von Christof Bartsch; Marcus Martenstein und Dipl.-Ing. Jan Michaelsen* 6 min Lesedauer

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Geopolitische Faktoren und der Klimawandel erhöhen die Risiken für Hersteller. Unternehmen müssen Materialkosten, Lieferqualität und Zuverlässigkeit im Blick behalten. Ein integriertes IT-System im Sourcing kann das Supply Chain Management unterstützen.

Ein zentrales und umfassendes Sourcing-System bietet eine solide Grundlage, um im Markt Wettbewerbsvorteile zu erzielen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Ein zentrales und umfassendes Sourcing-System bietet eine solide Grundlage, um im Markt Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Im Zuge von zunehmender Globalisierung, Krisen und hohem Konkurrenzdruck steigen die Risiken in der Supply Chain. Vergangene Krisen haben die Fragilität des Systems auf schmerzliche Weise offengelegt und viele Betriebe in existenzielle Nöte gebracht. Von Lieferproblemen waren im vergangenen Jahr im Grunde alle Branchen, insbesondere produzierende Unternehmen betroffen. Die Automobilbranche beispielsweise leidet bis heute unter den Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern: Knapp 70 Prozent der Automobilfirmen berichten von Materialengpässen, Experten erwartenbis mindestens ins Jahr 2025 Schwierigkeiten.

Um diesen Problemen zu begegnen, sind eine fundierte Beschaffungsplanung und ein funktionierendes Lieferantenbeziehungsmanagement wichtige Maßnahmen. Hierzu bedarf es einerseits einer durchgehenden Datenbasis, um die Transparenz, die Steuerbarkeit, die Handlungsfähigkeit sowie die Kosten- und Erfolgskontrolle zu verbessern und gleichzeitig gesetzliche Anforderungen wie die des Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetzes (kurz: LkSG) zu erfüllen. Zusätzlich brauchen Unternehmen eine Sourcingstrategie, die zu ihrer Unternehmensstrategie und ihrer Positionierung passt.