KI für Ingenieure
Low Code als Wegbereiter für künstliche Intelligenz im Ingenieurwesen

Ein Gastbeitrag von Dr. Moritz Maier* 3 min Lesedauer

KI einfach nutzbar machen – das verspricht Low Code auch Ingenieuren ohne IT-Hintergrund. Entsprechende Plattformen dienen als universelle Sprache, um Trainingsdaten für KI-Modelle zu generieren und bestehende KI-Modelle nahtlos in Engineering-Workflows zu integrieren.

Die Nutzung von KI über eine Low-Code-Plattform hat das Potenzial, das Engineering zu revolutionieren.(Bild:  KI-generiert/ frei lizenziert /  Pixabay)
Die Nutzung von KI über eine Low-Code-Plattform hat das Potenzial, das Engineering zu revolutionieren.
(Bild: KI-generiert/ frei lizenziert / Pixabay)

Herkömmliche Konstruktionsarbeit ist oft geprägt von manuellen und zeitaufwendigen Prozessen, die die Produktivität von Ingenieuren ausbremsen. Low-Code-Plattformen haben das Potenzial, diesen Prozess zu revolutionieren. Statt jedes Bauteil manuell zu konstruieren, können Ingenieure eine Art Bauplan für den Konstruktionsprozess einfach und ohne Developer-Kenntnisse erstellen. Durch die Verknüpfung verschiedener Entwicklungsschritte und -phasen auf einer Low-Code-Plattform kann der gesamte Prozess der Bauteilentwicklung modelliert und anschließend automatisiert werden. Entsprechende Plattformen bieten so nun auch die Möglichkeit, die Lücke zwischen KI-Experten und Ingenieuren zu schließen.

Low Code als Bindeglied zwischen KI-Experten und Ingenieuren

Die Plattformen sind daher ein essenzielles Bindeglied. Denn Low Code kann als einheitliche Sprache für alle CAX-Schritte verwendet werden. Einerseits ermöglicht die Ähnlichkeit mit einer nativen Programmiersprache wie Python, KI-Modelle nahtlos anzusprechen oder diese zu trainieren. Die Einfachheit in der Bedienung auf der anderen Seite erlaubt es Ingenieuren, die klassischerweise in CAD- oder FEA-Programmen unterwegs sind, auch ohne spezielle Programmierkenntnisse eigene Algorithmen zu erstellen, die sich mit den KI-Modellen verbinden lassen.