Umsatzrekord Chiphersteller Infineon profitiert wie nie zuvor von KI

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Infineon ist auf Wachstumskurs! Der Chip- und Halbleiterhersteller aus Neubiberg hat nämlich im dritten Geschäftsquartal einen historisch bisher unerreichten Umsatz gemacht ...

Der bayerische Chip- und Halbleiterexperte Infineon verdient durch Systeme für KI-Rechenzentren so viel, dass nun ein Umsatzrekord gemeldet werden kann ...(Bild:  Infineon)
Der bayerische Chip- und Halbleiterexperte Infineon verdient durch Systeme für KI-Rechenzentren so viel, dass nun ein Umsatzrekord gemeldet werden kann ...
(Bild: Infineon)

Wie Infineon informiert, ist der Umsatz im dritten Geschäftsjahr auf 4,2 Milliarden Euro (um 13 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresquartal angestiegen. Und auch der Infineon-Gewinn legte kräftig zu – und zwar um 39 Prozent (auf 423 Millionen Euro). „Immer mehr unserer Zielmärkte zeigen einen positiven Trend“, kommentiert der Infineon-Konzernchef Jochen Hanebeck. Etwa die Stromversorgungssysteme für KI-Rechenzentren stehen demnach hoch im Kurs und sind weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber, heißt es präziser. Darüber hinaus sorgten weltweit steigende Investitionen in die Netzinfrastruktur für Rückenwind bei den Neubibergern. Auch im Automobilbereich ziehen die Aufträge spürbar an, wobei diese Sparte Infineons größte ist, die fast für die Hälfte der Umsätze steht. In der Vergangenheit hatte aber auch Infineon die Schwäche der Autoindustrie zu spüren bekommen. Nun gehe die Tendenz aber wieder nach oben, wenn auch bei weitem nicht so stark wie es im zweitgrößten Geschäftsbereich – Power & Sensor Systems – der Fall ist. Denn dieser wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Drittel, was sich eben durch den Boom von Servern und Rechenzentren für KI erklären lässt. Infineon sei für die Zukunft gut aufgestellt und übersetze diese Chancen in profitables Wachstum. Dazu soll auch die vor gut einem Monat eröffnete neue Fabrik in Dresden beitragen.

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