Im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin (22. bis 24. Oktober 2019) zeichnete der ITK-Verband Bitkom digitale Städte mit Smart City Awards aus. Auf dem ersten Platz landete Hamburg. Die "rote Laterne" ging an Salzgitter.
Deutschlands digitalste Städte sind bei einer Preisverleihung auf der Smart Country Convention in Berlin (22. bis 24. Oktober 2019) mit den Smart City Awards 2019 ausgezeichnet worden. Der Digitalverband Bitkom würdigt damit die besten Platzierungen im Smart City Index, dem Digitalranking aller 81 deutschen Großstädte. Ausgezeichnet wurden die Top 10 der Gesamtwertung sowie die Bestplatzierten in den fünf Kategorien Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität, Gesellschaft.
Die Top 10 der Gesamtwertung
1. Hamburg
2. Karlsruhe
3. Stuttgart
4. Berlin
5. München
6. Heidelberg
7. Bonn
8. Köln
9. Dortmund
10. Darmstadt
Den Preis für Hamburg nahm Chief Digital Officer Christian Pfromm entgegen. Karlsruhe war durch die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz vertreten. Aus Stuttgart kam der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer. Die Auszeichnung für Berlin nahm Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung, entgegen.
Fünf Themenfelder des Smart City Index machen Stärken und Schwächen der Städte deutlich. Gesamtspitzenreiter Hamburg führt auch die Teilrankings in den Themen Energie und Umwelt (61,4 Punkte) und Gesellschaft (89,3) an.
Auszeichnungen in den Einzelkategorien erhielten Mannheim, Bielefeld, Augsburg, Ingolstadt, Wolfsburg (jeweils Verwaltung), Wiesbaden, Recklinghausen (jeweils IT und Kommunikation), Münster, Hannover (jeweils Energie und Umwelt), Dresden, Düsseldorf, Aachen, Potsdam (jeweils Mobilität), Wuppertal, Frankfurt, Freiburg, Bochum, Potsdam (jeweils Gesellschaft) sowie Ulm (IT und Kommunikation/Gesellschaft), Oldenburg und Kiel (jeweils IT und Kommunikation/Energie und Umwelt). In den Einzelkategorien wurden ausschließlich Städte geehrt, die nicht in den Top 10 der Gesamtwertung vertreten sind. Die Smart City Awards werden von jetzt an jährlich vergeben.
Beispiele für innovative Smart-City-Lösungen
Der Smart City Index ist das Digitalranking der deutschen Großstädte. Bitkom will den Städten mit dieser Untersuchung eine Vergleichsgrundlage für ihre eigenen digitalen Aktivitäten geben, Erfolgsbeispiele aufzeigen und die Städte so bei ihren Digitalisierungsbemühungen unterstützen. „Wo aktuell noch Lethargie herrscht, wollen wir mit dem Smart City Index wachrütteln“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Experten der Bitkom Research haben dafür in fünf Themenbereichen insgesamt rund 7800 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern. Das vollständige Ranking ist unter www.smart-city-index.de abrufbar.
„Der Smart City Index vermisst die deutschen Großstädte in puncto Digitalisierung und macht sie vergleichbar. Hamburg erreicht in allen fünf untersuchten Themenfeldern Spitzenwerte und ist damit ein Vorbild für viele Smart-City-Initiativen in Deutschland“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aber auch jenseits der Metropolen gehören Städte in einzelnen Bereichen zu den Vorreitern, wie Mannheim beim E-Government, Wuppertal bei gesellschaftlichen Aktivitäten oder Darmstadt bei Energie und Umwelt.“
Beispiele für innovative Smart-City-Lösungen sind etwa die emissionsfreie Paketzustellung im Pilotprojekt „logSPAZE“ für die Stuttgarter Innenstadt, die Entwicklung der Multifunktions-App „digital@KA“ als Plattform für kommunale und privatwirtschaftliche digitale Dienstleistungen in Karlsruhe oder die smarte Luftreinhaltung in Darmstadt mittels des „CityTree“, einer Mischung aus Stadtmöbel und Bio-Tech-Filter mit luftreinigender Wirkung.
Themenbereiche zeigen Hidden Champions
Die fünf Themenfelder des Smart City Index machen Stärken und Schwächen der Städte deutlich. Gesamtspitzenreiter Hamburg führt auch die Teilrankings in den Themen Energie und Umwelt (61,4 Punkte) und Gesellschaft (89,3) an. Die smarteste Verwaltung hat Mannheim (77,6 Punkte), das insgesamt auf dem 20. Platz liegt (54,6). Beim Thema Mobilität liegt Gesamtdritter Stuttgart vorn (97,0 Punkte). Die beste digitale Infrastruktur hat das insgesamt achtplatzierte Köln (83,5 Punkte). Jeweils gute Platzierungen in einzelnen Themenbereichen erzielen unter anderem auch folgende Städte:
Berlin (Verwaltung: 2. mit 76,3 Punkten; Gesamt: 4. mit 68,1 Punkten)
Darmstadt (Energie und Umwelt: 2. mit 55,9 Punkten; Gesamt: 10. mit 61,1 Punkten)
Dresden (Mobilität: 5. mit 85,2 Punkten; Gesamt: 14. mit 57,1 Punkten)
Heidelberg (Energie und Umwelt: 3. mit 55,1 Punkten; Gesamt: 6. mit 65,6 Punkten)
Wolfsburg (Verwaltung: 10. mit 70,2; Gesamt: 37. mit 48,1 Punkten)
Wiesbaden (IT und Kommunikation: 4. mit 80,8 Punkten; Gesamt: 26. mit 53,1 Punkten)
Wuppertal (Gesellschaft: 2. mit 85,9 Punkten; Gesamt: 22. mit 54,4 Punkten)
Uberdurchschnittlich digital: Städte in Baden-Württemberg und Hessen
Am Ende der Gesamtwertung rangieren Remscheid (27,4 Punkte), Bergisch Gladbach (21,7) und Salzgitter (20,5). „Eine große Überraschung ist, dass es nicht nur in Städten mit hoher Pro-Kopf-Verschuldung oder in strukturschwachen Regionen großen Nachholbedarf gibt. Wo aktuell noch Lethargie herrscht, wollen wir mit dem Smart City Index wachrütteln“, sagt Berg und verweist auf regionale Unterschiede: „Städte in Baden-Württemberg und Hessen schneiden im Mittel besser ab als der Durchschnitt. Keine Unterschiede gibt es zwischen den Städten in Ost- und Westdeutschland. Zwar verfügen ostdeutsche Städte über eine schlechtere digitale Infrastruktur, können das aber in der Gesamtwertung durch bessere Ergebnisse in gesellschaftlichen Aktivitäten ausgleichen.“
Stand: 08.12.2025
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Initiative "Stadt in Bewegung"
Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich mehr digitale Services und innovative Dienstleistungen an ihrem Wohnort. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage, die das Forschungsinstitut Civey unter 5000 Bürgerinnen und Bürgern erhoben hat. Ganz oben auf der Wunschliste stehen intelligente Lösungen, um Verwaltung, Mobilität und Sicherheit zu optimieren.
„Die Menschen in Deutschland erwarten eine gut funktionierende Infrastruktur und zeitgemäße Services, die ihr Leben vereinfachen und Städte lebenswerter machen. Hier wollen wir helfen“, sagt Markus Wissmann, Director Smart & Connected Communities, EMEAR bei Cisco. Deshalb haben Cisco und Cisco Meraki, Signify (ehemals Philips Lighting), DB Regio Bus, der Mobilitätsanbieter ioki, Cleverciti sowie der Systemintegrator avodaq die Initiative „Stadt in Bewegung“ ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie Städte bei der Digitalisierung ihrer Infrastruktur und der Entwicklung zukunftsorientierter Angebote für ihre Bürger unterstützen. Denn Digitalisierung ist ein Teamsport, der nur gelingt, wenn alle ihre Stärken einsetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen.
Die Initiative macht neueste Technologien und die Möglichkeiten der digitalen Stadt in einem Hightech-Bus im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“. Der Bus ist über verschiedene Cisco-Technologien voll vernetzt – und unabhängig von der lokal vorhandenen Bandbreite. Ein kleines Rechenzentrum an Bord sorgt für eine mobile Highspeed-Internetverbindung.
Für stabilen Wi-Fi-Zugang und verschiedene Anwendungen sorgen Cloud-basierte Meraki-Lösungen, wie Router und Videokameras. So können beispielsweise über das Netzwerk und intelligente Lampen von signify verschiedene Lichtsituationen im Bus simuliert und gesteuert werden. Ein 50-Zoll-Webex-Board im Beratungsbereich bietet Zugriff auf die IoT-Plattform Kinetic for Cities. Zudem können Experten oder Kunden per Video-Konferenz zugeschaltet werden.
Die bundesweite Roadshow ist in Dortmund gestartet. In den kommenden Wochen macht der Bus dann in Frankfurt am Main, Düsseldorf und bei der Smart Country Convention in Berlin Station. Zudem läuft die Tourplanung für 2020 bereits auf Hochtouren.